
(Patria) - Über 1,4 Millionen Syrer sind seit dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad im Dezember letzten Jahres in ihre Heimat zurückgekehrt.
"Für diejenigen, die zurückgekehrt sind, ist die Hoffnung real, aber der Wiederaufbau ist nicht einfach", teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) gestern auf der Plattform X mit.
Einige der Rückkehrer waren seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 vertrieben worden.
Das UNHCR rief die internationale Gemeinschaft auf, syrische Familien beim Neuanfang zu unterstützen.
Over 1.4 million Syrians are finding their way back home after years of displacement.
Hope is real, but rebuilding isn’t easy. Support UNHCR’s efforts to help families start anew. They need support rebuilding homes and infrastructure, landmine safety awareness, legal assistance… pic.twitter.com/eqW7UxJxPm— UNHCR, the UN Refugee Agency (@Refugees) May 1, 2025
"Sie brauchen Unterstützung beim Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur, Aufklärung über Minensicherheit, rechtliche und psychologische Unterstützung", so das UNHCR.
Während des Konflikts nahm die Türkei etwa vier Millionen Syrer auf, mehr als jedes andere Land der Welt.
Assad, der Syrien fast 25 Jahre lang geführt hatte, floh nach Russland, nachdem aufständische Kräfte am 8. Dezember die Kontrolle über Damaskus übernommen hatten.
Der Sturz seines Regimes markierte auch das Ende der jahrzehntelangen Herrschaft der Baath-Partei, die die syrische Politik seit 1963 dominierte.
Am 29. Januar wurde Ahmed al-Sharaa zum neuen Präsidenten Syriens ernannt.
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