
(Patria) - Der amerikanische Präsident Donald Trump hat gerade eine Nachricht bestätigt, die um die Welt gehen wird: Die Vereinigten Staaten haben einen "großen Angriff" auf Venezuela gestartet, und das Ergebnis der Operation ist die Gefangennahme von Nicolas Maduro.
Trump fügte ein weiteres wichtiges Detail hinzu – Maduro wurde nicht nur verhaftet, sondern zusammen mit seiner Frau (Cilia Flores) bereits aus dem Land gebracht. Der Ort, an den sie gebracht wurden, wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Dieser Schritt ist der Höhepunkt des jahrelangen Drucks Washingtons auf Caracas. Wir erinnern daran, dass Nicolas Maduro bereits 2020 von einem US-Gericht wegen Narkoterrorismus, Korruption und Drogenhandels angeklagt wurde, und das Außenministerium bot damals eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für Informationen an, die zu seiner Verhaftung führen würden.
Die Militärintervention der Vereinigten Staaten in Venezuela und die Verhaftung von Nicolas Maduro haben sofortige und scharfe Reaktionen auf dem Capitol Hill hervorgerufen, wo sowohl Demokraten als auch einige Republikaner die Vorgehensweise von Präsident Donald Trump in Frage stellten.
Am lautesten in seiner Verurteilung war der demokratische Senator aus Arizona, Ruben Gallego, der kurz nach Beginn des Angriffs auf der Plattform X eine kurze, aber klare Botschaft schrieb: "Dieser Krieg ist illegal."
Gallego, selbst Veteran der US-Marines und im Irak gedient, zog eine Parallele zur Vergangenheit und bezeichnete die Intervention in Venezuela als "einen weiteren ungerechtfertigten Krieg in meinem Leben", eine klare Anspielung auf die Invasion des Irak.
Skepsis kam nicht nur von links. Der republikanische Senator aus Utah, Mike Lee, äußerte sich ebenfalls auf X und äußerte Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit von Trumps Entscheidung.
"Ich freue mich darauf zu erfahren, was, wenn überhaupt, diese Aktion verfassungsmäßig rechtfertigen kann, ohne Kriegserklärung oder Genehmigung zur Gewaltanwendung", schrieb Lee.
Diese Reaktionen kommen nach Monaten der Spannungen zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress. Demokraten und Teile der Republikaner hatten in der Vergangenheit versucht, Maßnahmen durchzusetzen, die der Trump-Administration den Angriff auf Venezuela ohne ausdrückliche Genehmigung des Kongresses verbieten würden. Diese Vorschläge wurden jedoch in jüngsten Abstimmungen im Repräsentantenhaus und im Senat abgelehnt, wodurch Trump praktisch freie Hand für die heute Morgen umgesetzte Aktion gelassen wurde.
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