
(Patria) - Die von der Armee geführte sudanesische Regierung ist nach fast drei Jahren des Wirkens von ihrer Kriegsbasis in der östlichen Stadt Port Sudan in die Hauptstadt des Landes zurückgekehrt, berichtete die BBC.
Der sudanesische Premierminister Kamil Idris sagte Reportern am Sonntag, dass die „Regierung der Hoffnung“ offiziell nach Khartum zurückgekehrt sei und Anstrengungen zur Verbesserung der Dienstleistungen für die notleidende Bevölkerung der Stadt aufnehmen werde.
Die Armee wurde von den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) zum Rückzug gezwungen, als 2023 ein Bürgerkrieg zwischen den beiden Seiten ausbrach.
Die Armee eroberte sie im vergangenen März in einem bedeutenden Durchbruch zurück. Khartum erholt sich von jahrelangen Kämpfen. Ungefähr fünf Millionen Menschen flohen aus der Stadt auf dem Höhepunkt des Konflikts, nach Angaben der Vereinten Nationen.
Diejenigen, die nicht gehen wollten oder konnten, beschrieben die brutale Besetzung durch die RSF, die massive Plünderungen und die Übernahme von Zivilhäusern durch Kämpfer beinhaltete.
Riesige Teile der Stadt liegen in Trümmern. Im Oktober berichtete die UN-Beamtin Ugochi Daniels, dass die Grundversorgung „kaum funktioniere“.
Am Sonntag erklärte Idris, die Regierung werde daran arbeiten, die Strom-, Wasser-, Gesundheits- und Bildungsversorgung in Khartum zu verbessern.
Er erklärte auch, dass 2026 ein „Friedensjahr“ für den Sudan sein werde, wo seit Beginn des Krieges mindestens 150.000 Menschen ums Leben gekommen seien. Die UN bezeichneten die Situation als die schlimmste humanitäre Krise der Welt, und etwa zwölf Millionen Menschen wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.
Der Krieg begann, nachdem der Armeechef, General Abdel Fattah al-Burhan, mit seinem Stellvertreter und RSF-Führer, General Mohamed Hamdan Dagalo, in Streit geriet, was zu einem heftigen Machtkampf führte.
Sowohl die RSF als auch die sudanesische Armee wurden beschuldigt, während des gesamten Konflikts Verbrechen begangen zu haben. Internationale Bemühungen, Frieden zu vermitteln, sind gescheitert, und beide Seiten werden von ausländischen Mächten unterstützt, die Waffen in das Land geschleust haben.
Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen seit kurzem unter besonderer Beobachtung wegen angeblicher Unterstützung der RSF, was das arabische Land bestreitet.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













