Slowenischer Premierminister: Es ist noch nicht an der Zeit, dem „Friedensausschuss“ für Gaza beizutreten

Patria
AutorPatria
19:42
Podijeli:
Slowenischer Premierminister: Es ist noch nicht an der Zeit, dem „Friedensausschuss“ für Gaza beizutreten

(Patria) - Der slowenische Premierminister Robert Golob erklärte heute, dass es für Slowenien noch nicht an der Zeit sei, dem sogenannten Friedensausschuss unter der Leitung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump beizutreten.

Das Hauptelement, das ihn beunruhigt, ist, dass das Mandat des Ausschusses zu breit ist und die auf der UN-Charta basierende internationale Ordnung gefährlich untergraben könnte.

„Die internationale Ordnung, in der die Vereinten Nationen eine zentrale Rolle spielten, diente Slowenien, ganz Europa und darüber hinaus, sodass wir jahrzehntelang in Frieden lebten“, sagte Golob.

Er betonte, dass das Risiko des Zerfalls der UN-Ordnung das Besorgniserregendste sei.

Golob fügte hinzu, dass ein solcher Ausschuss im weiteren Kontext einerseits die Befugnisse überschreite, die sich aus einer Resolution des Sicherheitsrates ergeben würden, und andererseits auch das überschreite, was wir als souveräner Staat wünschen würden.

Er gab an, dass Slowenien im Rahmen eines engeren Mandats, das den Wiederaufbau Gazas und möglicherweise des Westjordanlandes nach dem Krieg regeln würde, eine Zusammenarbeit akzeptieren würde.

Er kündigte außerdem an, dass er morgen nicht an der Unterzeichnung der Gründungsurkunde des Ausschusses in Davos teilnehmen werde, aber dass er sich am Abend in Brüssel mit den Staats- und Regierungschefs der anderen EU-Mitgliedstaaten treffen werde.

Er sagte, er werde die Einheit und Entschlossenheit aller europäischen Länder suchen, um eine gemeinsame Antwort zu geben, in der das Recht auf territoriale Integrität, Souveränität und Unverletzlichkeit der Grenzen, auch in Grönland, an erster Stelle stehe.

Seiner Meinung nach sendet Slowenien durch die Entsendung von zwei Offizieren nach Grönland auch die Botschaft, dass es das Grundprinzip der territorialen Integrität und der Unverletzlichkeit der Grenzen verteidigt.

„Für Slowenien kann es keinen anderen Weg geben, als die Souveränität und territoriale Integrität zu unterstützen“, betonte er und bekräftigte seine Haltung, dass Grönland den Grönländern gehöre.

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