
(Patria) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt, dass der Friedensgipfel in der Schweiz den Druck auf Moskau verstärken wird, aber andere Teilnehmer der Konferenz sind nicht so optimistisch.
- Der zweitägige Gipfel von Vertretern von 92 Staaten und acht internationalen Organisationen rückt erneut die Idee in den Vordergrund, dass der Krieg mit gemeinsamen Anstrengungen gestoppt und Vertrauen und Frieden geschaffen werden können – sagte Selenskyj, woraufhin die Delegationen mit den Beratungen begannen.
- Wir haben der Diplomatie eine Chance gegeben. Unsere Ziele sind bescheiden – sagte die Schweizer Präsidentin Viola Amherd.
Sie erklärte, dass das Ziel des Gipfels darin bestehe, den Prozess zur Schaffung eines dauerhaften und gerechten Friedens anzustoßen, und fügte hinzu, dass die Bedeutung des Völkerrechts als Grundlage der internationalen Ordnung dafür entscheidend sei.
- Russlands Angriff verletzt es auf sehr ernste Weise – betont Amherd.
Russland ist nicht zur Konferenz eingeladen, und auch kein Vertreter Chinas, eines wichtigen Verbündeten Moskaus, wird anwesend sein.
Wenn es auch nur die geringste Hoffnung auf konkrete Ergebnisse gibt, gilt der Gipfel als wichtiges Zeichen internationaler Solidarität mit der Ukraine.
Er ist auch wichtig für die Erzielung der breitestmöglichen internationalen Unterstützung für den ukrainischen Friedensplan mit dem vollständigen Rückzug Russlands aus ukrainischem Territorium, so Reuters.
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