
(Patria) - Die Zagreber Polizei hat eine umfassende kriminelle Untersuchung durchgeführt, um alle Fakten und Umstände der Verletzung einer Frau in Zagreb zu klären, die einen Angriff durch einen unbekannten Mann gemeldet hatte.
Die Polizeibeamten der Polizeidirektion Zagreb führten unmittelbar nach Bekanntwerden der Verletzung am 28. November 2025 Gespräche mit mehreren Personen und führten eine Reihe von Maßnahmen und Handlungen im Rahmen ihrer Zuständigkeit durch, um die Umstände der Verletzung aufzuklären.
„Gestern, am 1. Dezember 2025, nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, erstattete die 35-Jährige in den Räumlichkeiten der Polizei Strafanzeige gegen einen unbekannten Täter wegen versuchten schweren Körperverletzungsdelikts. In der Anzeige gab sie den Polizeibeamten an, dass ein unbekannter Täter sie angesprochen und mit einem Messer verletzt habe, woraufhin sie ärztliche Hilfe in einem Krankenhaus im Raum Zagreb gesucht habe. Nach ärztlicher Behandlung wurden leichte Verletzungen festgestellt.
Im Rahmen der weiteren kriminellen Ermittlungen, nach Erhalt operativer Erkenntnisse, die auf eine mögliche Unwahrheit der Anzeige hindeuteten, setzten die Polizeibeamten ihre intensiven Überprüfungen fort und stellten fest, dass die Frau das Verbrechen vorgetäuscht hatte, um die Polizei in die Irre zu führen, obwohl sie wusste, dass sie durch eine falsche Anzeige eine Straftat beging. Die Ermittlungen ergaben, dass sie sich selbst mit einem Messer, das sie zuvor in einem Geschäft im Raum Zagreb gekauft hatte, verletzt hatte, was im Laufe des Verfahrens bestätigt wurde.
Angesichts der Feststellungen werden die Polizeibeamten regulär Strafanzeige gegen die 35-Jährige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Begehung des Straftatbestands der falschen Anzeige einer Straftat gemäß Artikel 304 Absatz 1 des Strafgesetzbuches erstatten“, teilte die Zagreber Polizei mit.
Nachdem festgestellt wurde, dass es sich um Selbstverletzung handelte, riefen die Polizeibeamten den Rettungsdienst des Instituts für Notfallmedizin der Stadt Zagreb. Auf Beschluss der Ärztin wurde die 35-Jährige in eine geeignete Gesundheitseinrichtung zur notwendigen medizinischen Versorgung transportiert.
Die Polizei weist insbesondere darauf hin, dass in einigen Medien ungeprüfte und falsche Behauptungen über den Angriff eines unbekannten Mannes auf eine Nonne veröffentlicht wurden und dass sich diese im Rahmen der kriminellen Ermittlungen als falsch erwiesen haben.
„Da in dem konkreten Fall keine Merkmale einer Straftat zum Nachteil der 35-Jährigen vorliegen, weisen wir hiermit solche Behauptungen einzelner Medien in vollem Umfang zurück“, hieß es von der Polizei.
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