Für Deutschland und den Westen sind Drohungen gegen die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität von Bosnien und Herzegowina völlig inakzeptabel

Patria
AutorPatria
18:25
Podijeli:
Für Deutschland und den Westen sind Drohungen gegen die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität von Bosnien und Herzegowina völlig inakzeptabel

(Patria) - Der Vorsitzende des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina, Denis Bećirović, sprach in Berlin mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock über die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie über die aktuelle Sicherheits- und politische Situation in Bosnien und Herzegowina und der Region.

Bećirović informierte Ministerin Baerbock ausführlich über die antidejtonischen und verfassungswidrigen Aktivitäten der Führer des bosnischen Entität Rs und wies auf die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft und der heimischen Behörden bei der Beendigung der separatistischen Politik hin.

Er wies insbesondere auf die Gefahr der unbefugten Einmischung Serbiens in die inneren Angelegenheiten des souveränen Staates Bosnien und Herzegowina hin.

Die Abhaltung des „Gesamtserbischen Rates“ von Serbien und Rs ist der schwerste Angriff auf das Daytoner Friedensabkommen seit 1995. Die Abhaltung dieses Rates ist ein Schlag gegen das Völkerrecht und die Grundwerte, auf denen die Europäische Union beruht.

Während des inhaltsreichen und offenen Gesprächs dankte Bećirović für die starke Unterstützung, die Deutschland Bosnien und Herzegowina auf dem Weg der europäischen und euroatlantischen Integration leistet.

Er betonte, dass Deutschland einer der Hauptbefürworter des europäischen Weges von Bosnien und Herzegowina sei, was es oft bewiesen habe, unter anderem bei der Entscheidung über die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen Bosniens und Herzegowinas mit der EU.

Ministerin Baerbock bestätigte die unzweifelhafte Unterstützung Deutschlands für Bosnien und Herzegowina auf dem Weg zur Vollmitgliedschaft in der EU und der NATO.

Drohungen gegen die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität von Bosnien und Herzegowina sind für Deutschland und den Westen völlig inakzeptabel.

Außerdem erklärte Ministerin Baerbock, dass die Versammlung in Belgrad vom 8. Juni besorgniserregend sei und dass eine solche Aktivität keine Unterstützung Deutschlands und des Westens habe.

Bećirović betonte, dass Deutschland als größte Wirtschaftsmacht der EU der wichtigste Außenhandelspartner von Bosnien und Herzegowina sei.

Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Diaspora als unverzichtbarer Faktor für die Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen Bosnien und Herzegowina und Deutschland hervorgehoben.

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