Witkoff in Kontakt mit iranischen Beamten, Problem stellt dar, dass Chamenei sich an geheimem Ort aufhält, daher Kommunikation erschwert

Patria
AutorPatria
22:42
Podijeli:
Witkoff in Kontakt mit iranischen Beamten, Problem stellt dar, dass Chamenei sich an geheimem Ort aufhält, daher Kommunikation erschwert

(Patria) - Der Gesandte von Präsident Donald Trump für den Nahen Osten, Steve Witkoff, ist seit den US-Angriffen auf iranische Nuklearanlagen am Wochenende in Kontakt mit iranischen Beamten geblieben, sagten zwei mit der Situation vertraute Quellen, während die Regierung weiterhin eine diplomatische Lösung des Konflikts sucht.

Seine Bemühungen stehen jedoch vor einer erheblichen Herausforderung durch den iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei, den iranische Beamte nur äußerst schwer kontaktieren können, nachdem er sich angesichts der eskalierenden Spannungen an einen versteckten Ort zurückgezogen hat, sagten die Quellen.

Unter US-Beamten herrscht Verständnis dafür, dass der 86-jährige Chamenei alle wichtigen diplomatischen Entscheidungen genehmigen muss. Aber die Übermittlung von Informationen an ihn und von ihm ist schwieriger geworden.

Dies hat die Kommunikation zwischen den USA und den Iranern – ob direkt oder über Vermittler – etwas erschwert, sagten die Beamten.

Chamenei hat seit den US-Angriffen keine aufgezeichneten Botschaften übermittelt. US-Beamte glauben, dass er sich mitten im laufenden Konflikt versteckt, um einem Attentat zu entgehen.

Dennoch sagte Trump, er hoffe, dass der Iran nach den Angriffen am Wochenende zu den Verhandlungen zurückkehren werde, die vor Beginn der israelischen Angriffe in diesem Monat weitgehend ins Stocken geraten waren.

Die USA und der Iran haben während der aktuellen Krise über geheime Kanäle kommuniziert. Vor den Angriffen am Wochenende übermittelten die USA die Botschaft, dass die Aktionen begrenzt sein würden und Trump weiterhin eine diplomatische Lösung anstrebe, sagten die Beamten.

Bei dem Angriff auf einen der US-Stützpunkte in Katar wurde keiner der US-Soldaten getötet oder verletzt, sagten zwei US-Beamte gegenüber Reuters. Das Pentagon bestätigte jedoch, wie die BBC berichtete, dass der Stützpunkt Al Udeid mit ballistischen Mittelstreckenraketen angegriffen wurde.

Ein US-Beamter sagte, dass keine Rakete den Stützpunkt getroffen habe.

Nach Angaben eines US-Militärbeamten wurde außer in Katar kein iranischer Angriff auf einen US-Stützpunkt verzeichnet. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur IRNA hatte zuvor berichtet, dass der Iran am Montagabend US-Militärstützpunkte in Katar und im Irak als Reaktion auf die Bombardierung seiner Nuklearanlagen angegriffen habe.

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