
(Patria) - Fünf Jahre nach Beginn der Covid-Pandemie hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern erneut von China gefordert, Daten und Informationen zu teilen, um zu klären, wie die Pandemie begann.
"Wir fordern China weiterhin auf, Daten und Zugang zu teilen, damit wir den Ursprung von Covid verstehen können. Das ist eine moralische und wissenschaftliche Notwendigkeit.
Ohne Transparenz, Teilen und Zusammenarbeit zwischen den Ländern kann sich die Welt nicht angemessen auf künftige Epidemien und Pandemien vorbereiten oder sie verhindern", erklärte die WHO.
Die Gesundheitsagentur der UNO erinnerte daran, dass ihr Büro in China am 31. Dezember 2019 von Fällen viraler Lungenentzündung in Wuhan erfuhr.
"In den Wochen, Monaten und Jahren, die darauf folgten, veränderte Covid 19 unser Leben und unsere Welt", teilte die WHO mit.
Five years ago on 31 December 2019, WHO’s Country Office in #China picked up a media statement by the Wuhan Municipal Health Commission from their website on cases of ‘viral pneumonia’ in Wuhan, China.
In the weeks, months, and years that unfolded after that, #COVID19 came to… pic.twitter.com/th25ou6vJn— World Health Organization (WHO) (@WHO) December 30, 2024
Anfang dieses Monats antwortete der Generaldirektor der Organisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, auf die Frage, ob die Welt besser auf eine mögliche nächste Pandemie vorbereitet sei, mit Ja und Nein.
- Wenn die nächste Pandemie heute ausbrechen würde, stünde die Welt immer noch vor denselben Schwächen und Verwundbarkeiten, die es Covid vor fünf Jahren ermöglichten, sich auszubreiten und zu herrschen - sagte Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz.
Aber die Welt habe auch viele schmerzhafte Lektionen aus der Pandemie gelernt und wichtige Schritte unternommen, um die Abwehr gegen künftige Epidemien und Pandemien zu stärken.
Im Dezember 2021 begannen internationale Verhandlungen, um eine Einigung über Prävention, Vorbereitung und Reaktion im Falle einer neuen Pandemie zu erzielen.
194 WHO-Mitgliedstaaten, die über das Abkommen verhandeln, haben sich über den größten Teil seines Inhalts geeinigt, sind aber bei wichtigen praktischen Aspekten ins Stocken geraten.
Derzeit ist die Frist für den Abschluss der Verhandlungen auf Mai 2025 festgelegt.
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