
(Patria) - Mehrere europäische Länder, darunter Deutschland, Schweden, Finnland und Spanien, haben gestern russische Botschafter einbestellt, nachdem der wichtigste Kreml-Kritiker Alexej Nawalny letzte Woche gestorben war, berichten Agenturen.
„Das politisch motivierte Verfahren gegen Nawalny, wie auch gegen viele andere Kritiker der russischen Regierung, sowie die unmenschlichen Haftbedingungen zeigen, mit welcher Brutalität die russische Justiz gegen Andersdenkende vorgeht und auch mit welchen Mitteln Präsident Wladimir Putin die Meinungsfreiheit unterdrückt“, teilte das Außenministerium in Berlin mit.
In derselben Mitteilung fordert das Ministerium Moskau auf, alle politischen Gefangenen in Russland freizulassen.
„Unser Respekt gilt all jenen mutigen Bürgern Russlands, die sich trotz enormen Drucks für Demokratie und Freiheit einsetzen“, heißt es weiter in der Mitteilung und es wird hinzugefügt, dass die Polizei in diesen Tagen in Russland auch „diejenigen festnimmt, die Blumen zum Gedenken an Nawalny niederlegen“.
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