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Das Grbavica-Stadion, die Heimstätte des FK Željezničar, wurde am 4. Mai 1992 angezündet. Zur damaligen Zeit war das gleichnamige Viertel die erste Frontlinie unter der Kontrolle der JNA, schreibt die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Die Westtribüne, die vom Stadion „6. April“ vom Marijin Dvor verlegt worden war, wurde angezündet, während ein Teil des Stadions gesprengt wurde.
Über dem Tal der Krüge, wie dieses Stadion populär genannt wird, loderten Feuer und Rauch. Damals verbrannten 316 Pokale der Sportvereinigung Željezničar, die damals 14 Vereine umfasste. Was erhalten blieb, kann heute in den Vitrinen des Blauen Salons besichtigt werden.
Die Reintegration des Viertels Grbavica erfolgte am 19. März 1996. Am Stadion, das sich noch nicht von den Kriegsnarben erholt hatte, fand am 2. Mai 1996 das Stadtderby zwischen den erbitterten Rivalen Željezničar und FK Sarajevo mit einem Ergebnis von 1:1 statt.
Und gerade zu der Zeit, als der Aggressor Grbavica zerstörte, entstand 1993 aus Schmerz, Trotz und Widerstand das Lied „Grbavica“ in der legendären Interpretation von Mladen Vojičić Tifa. Der Text wurde von Dragan Jokić geschrieben.
Heute wird das Grbavica-Stadion unter der Leitung des FK Željezničar modernisiert und erfüllt langsam europäische Normen.
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