
(Patria) - Hunderte weibliche Häftlinge wurden vergewaltigt und anschließend lebendig verbrannt, als sie aus dem Gefängnis in Goma im Kongo flohen, teilten die Vereinten Nationen (UN) mit.
Massen von Gefangenen flohen letzten Montag aus dem Munzenze-Gefängnis, nachdem Kämpfer der Rebellengruppe M23 begonnen hatten, die Stadt einzunehmen.
Zwischen 165 und 167 Frauen wurden während des Gefängnisausbruchs von männlichen Häftlingen angegriffen, heißt es in einem internen UN-Dokument, das der BBC vorliegt.
In dem Bericht, den die BBC nicht bestätigen konnte, heißt es, die meisten Frauen seien getötet worden, nachdem die Gefangenen das Gefängnis in Brand gesetzt hatten.
Auf Aufnahmen des Gefängnisausbruchs von letzter Woche ist zu sehen, wie Menschen aus dem Gebäude fliehen, während im Hintergrund Rauch aufsteigt. Es war auch schweres Schießen zu hören.
Mass jailbreak reported at Munzenze prison in Goma, eastern DRC, on Monday morning as M23 rebel group fighters moved into the city.
The prison which holds approximately 3,000 inmates was reportedly set ablaze as fleeing prisoners were seen in the surrounding streets. pic.twitter.com/Vms5v3NdXS— Cyprian, Is Nyakundi (@C_NyaKundiH) January 27, 2025
Mehr als 2.000 Menschen sind bei den Kämpfen zwischen der M23 und den kongolesischen Streitkräften und ihren Verbündeten ums Leben gekommen, teilte die Regierung der DR Kongo mit.
Die UN geben an, dass mindestens 900 Menschen getötet und fast 3.000 verletzt wurden. Es ist nicht bekannt, warum die Zahl der Toten bei der UN und der DR Kongo voneinander abweicht.
Anfang dieser Woche kündigten die Rebellen eine humanitäre Waffenruhe an, doch heute wurden Berichte über erneute Kämpfe veröffentlicht.
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