
(Patria) - In Deutschland wurden letztes Jahr über 14.000 Autos gestohlen, wobei der Gesamtschaden 293 Millionen Euro überstieg.
Daten aus der neuesten Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigen, dass die Zahl der Diebstähle im Vergleich zu 2023 um drei Prozent gesunken ist, das Risiko bleibt jedoch hoch, durchschnittlich verschwinden fast 40 Fahrzeuge täglich von Straßen und Parkplätzen.
Die häufigsten Ziele sind nicht billige Stadtautos, sondern SUVs und Modelle der Premiumklasse. Toyota ist besonders betroffen – gleich vier seiner Modelle gehören zu den zehn am häufigsten gestohlenen.
Die gefährlichste Situation besteht für Besitzer von Land Cruisern, und hoch auf der Liste stehen auch Lexus NX und UX sowie Toyota RAV4. Damit ist der japanische Hersteller ein Synonym für ein lukratives Geschäft auf dem Schwarzmarkt für Ersatzteile und Weiterverkauf, berichtet Autoklub.
Aber Toyota wird auch von anderen attraktiven Modellen gefolgt. Chrysler Grand Cherokee, Kia Stinger, Hyundai Santa Fe und Audi Q7 werden ebenfalls häufig gestohlen, und bei den luxuriöseren Modellen sticht besonders der Porsche 911 hervor.
Obwohl die Zahl der Diebstähle dieses Modells nicht hoch ist, übersteigt der durchschnittliche Schadenswert 100.000 Euro pro Fahrzeug und ist der höchste in der gesamten Statistik. Im Durchschnitt kostet jeder Diebstahl die Versicherer rund 20.700 Euro.
Regionale Unterschiede sind enorm. Berlin ist weiterhin die unrühmliche Hauptstadt der Diebstähle, mit fast 3.900 verschwundenen Autos, also mehr als jedem vierten Fall in Deutschland.
Die dortigen Autofahrer leben mit einem Risiko von bis zu 39 Diebstählen pro 10.000 versicherten Fahrzeugen, weit mehr als in anderen Bundesländern.
Ein Jahrzehnt, nachdem Massendiebe mit Fahrzeugen wie dem Golf oder Passat die Statistiken gefüllt haben, zeigen die Diebstahlstatistiken deutlich eine Trendwende. Heute sind die begehrtesten SUVs und Hybride das Ziel.
In Kroatien ist die Situation deutlich günstiger als in Deutschland oder anderen großen Ländern. Laut Daten des Innenministeriums werden in den letzten Jahren durchschnittlich etwa 200 bis 300 gestohlene Autos pro Jahr verzeichnet, was deutlich weniger ist als in den mitteleuropäischen Ländern.
Die häufigsten Ziele von Dieben sind ältere und weniger geschützte Modelle, während luxuriöse SUVs nur gelegentlich Ziel organisierter Gruppen sind, die versuchen, sie meist über die Grenze zu bringen.
Dank besserer Grenzkontrollen und eines kleineren Marktes für den illegalen Weiterverkauf von Teilen gehört Kroatien weiterhin zu den sichereren Orten für Autobesitzer.
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