
(Patria) - Aufgrund des großen Interesses und zur objektiven Information der Öffentlichkeit sowie zahlreicher Medienanfragen bezüglich der Tragödie, die sich im Gebiet der Gemeinden Jablanica und Konjic ereignet hat, erinnern wir die Öffentlichkeit daran, dass das Team der Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft HNK Mostar, der Regionalstaatsanwaltschaft Konjic, fachkundig und professionell alle gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen und Handlungen aus ihrem Zuständigkeitsbereich gemeinsam mit den Angehörigen des MUP HNK, PU Konjic, bzw. PS Konjic und PS Jablanica ergreift, mit besonderem Schwerpunkt auf die Naturkatastrophe und die mögliche Verantwortung und Rolle
des menschlichen Faktors, wurde heute von der Staatsanwaltschaft HNK mitgeteilt.
"Nachdem die Spurensicherung am Tatort durchgeführt und die Obduktionen der Leichen der tödlich Verunglückten abgeschlossen wurden, wurde festgestellt, dass der Tod bei den meisten tödlich Verunglückten durch Ersticken mit Erde und ähnlichem Material eingetreten ist.
Auf Anordnung des Gerichts und unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft HNŽ/K haben Polizeiermittler Geschäftsunterlagen des Ministeriums für Wirtschaft der HNŽ beschlagnahmt, die sich auf die Firma "Sani" d.o.o. Jablanica beziehen, zu der angeblich auch der erwähnte Steinbruch gehörte. Ebenso wurden bestimmte Geschäftsunterlagen der Firma "Sani" d.o.o. Jablanica beschlagnahmt, deren Analyse läuft.
Es wurden zahlreiche Gutachten in Auftrag gegeben, und zwar von Sachverständigen des Bergbau-, Vermessungs- und Geologiewesens, und es wurden Daten des Föderalen Hydrometeorologischen Instituts sowie Daten anderer Institutionen und Dienste erhoben, bei denen Bedarf bestand.
Außerdem wurde eine 3D-Geländescanung mit "Lidar" aus der Luft im weiteren Gebiet von Donja Jablanica angeordnet und durchgeführt, um die Menge und das Volumen der bewegten Erdmasse und ihre Massivität sowie deren Einfluss auf die verheerenden Folgen bzw. die Tragödie zu bestimmen. Diese Aufnahme wird für weitere Gutachten durch einen Sachverständigen des Geologiewesens verwendet.
Weiterhin wurde Anfang dieses Jahres eine Ergänzung des Polizeiberichts mit Begleitdokumentation vorgelegt, darunter unter anderem Protokolle der Spurensicherung an allen Orten, Fotodokumentation, Befunde der Leichenschauer, Protokolle der Zeugenvernehmungen; die genannte Dokumentation ist Gegenstand der Analyse der zuständigen Staatsanwälte.
Eine bestimmte Anzahl von Personen wurde als Zeugen vernommen.
Unter Wahrung des Rechts der Öffentlichkeit auf objektive Information betonen wir, dass wir in dieser Phase des Strafverfahrens, angesichts des Umfangs und der Komplexität des Falles und während die Ermittlungshandlungen und Überprüfungen noch andauern, nicht in der Lage sind, weitere Informationen und Schlussfolgerungen über die Ursache und alle Umstände des Ereignisses der Tragödie zu geben.
In diesem Zusammenhang erinnern wir die interessierte Öffentlichkeit an die Unschuldsvermutung als eines der grundlegenden Rechtsprinzipien, um die Interessen der Ermittlungen sowie die Menschenrechte der Personen zu schützen und damit die zuständigen Institutionen ungehindert und professionell die Handlungen aus ihrem Zuständigkeitsbereich gemäß dem Gesetz durchführen können.
Ebenso informieren wir die Öffentlichkeit, dass die Ermittlungshandlungen im Gange sind, die darauf abzielen, das Vorliegen eines Tatverdachts festzustellen, und dass die Arbeit an diesem Fall kontinuierlich durchgeführt wird; ob es zur Erhebung einer Anklage kommen wird, hängt von den Ergebnissen der Überprüfungen, den Gutachten der Sachverständigen und den Beweisen ab, die gesammelt werden und einen begründeten Tatverdacht darstellen werden.
In der Zwischenzeit hat die Staatsanwaltschaft auch den Befund und die Stellungnahme des gerichtlichen Sachverständigen des Vermessungswesens erhalten, während dem ständigen gerichtlichen Sachverständigen des Geologiewesens die Anordnung erteilt wurde, die notwendigen Handlungen im Rahmen seines Fachgebiets durchzuführen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Rolle des bestehenden Steinbruchs an der genannten Stelle (Donja Jablanica), unter Verwendung aller verfügbaren Daten und Unterlagen sowie Satellitenbilder und der durch Lidar in 3D-Projektion gesammelten Aufnahmen.
Nach den letzten Informationen stehen die zuständigen Staatsanwälte in Kontakt mit dem Sachverständigen des Geologiewesens, dem die gesamte umfangreiche Dokumentation übermittelt wurde; der Befund des Sachverständigen wird für Ende Februar erwartet. Dieser Befund des Sachverständigen des Geologiewesens wird für den weiteren Verlauf der Ermittlungen von großer Bedeutung sein und bezieht sich auf die Feststellung eines möglichen Beitrags des Steinbruchs zu dieser Tragödie", wurde mitgeteilt.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













