
(Patria) - Das türkische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, dass bei einem Luftangriff im Irak etwa 20 Ziele der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zerstört wurden, darunter Höhlen, Unterstände und Lagerhäuser.
Zuvor hatte am Sonntag ein Selbstmordattentäter in der Nähe des Eingangs zum Innenministerium in Ankara einen Sprengsatz gezündet, wobei zwei Polizisten verletzt wurden. Ein zweiter Angreifer wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.
Eine der PKK nahestehende Nachrichtenagentur erklärte, die Gruppe habe die Verantwortung für den Selbstmordanschlag übernommen.
Der Anschlag ereignete sich nur wenige Stunden vor der Wiedereröffnung des türkischen Parlaments nach der dreimonatigen Sommerpause, bei der Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Rede hielt.
Erdogan hielt seine Rede im Parlament wie geplant und bezeichnete den Anschlag als "letztes Zucken des Terrorismus".
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