
(Patria) - Die Rede des US-Präsidenten Donald Trump über den Krieg gegen den Iran dauerte etwa 20 Minuten, war aber größtenteils eine Wiederholung von Botschaften, die er seit Tagen verbreitet, ohne neue konkrete Antworten auf Schlüsselfragen zu geben, analysiert die BBC.
Wie der BBC-Korrespondent Gary O'Donoghue hervorhebt, entspricht der Inhalt der Ansprache weitgehend dem, was Trump bereits in den sozialen Medien veröffentlicht.
Die BBC warnt, dass die Rede eine Reihe wichtiger Fragen unbeantwortet ließ. Die erste betrifft Israel. Es ist unklar, ob die Regierung von Benjamin Netanjahu mit den von Trump genannten Fristen für die Beendigung des Krieges einverstanden ist.
Die zweite Frage betrifft das Schicksal des angereicherten Urans aus dem Iran. Trump hat nicht klargestellt, was mit den Plänen zur Übernahme von Hunderten von Kilogramm Material geschah, das nach früheren Angaben nach dem Krieg im letzten Jahr unter Trümmern begraben blieb.
Drittens bleibt unklar, wie die tatsächliche Haltung des Weißen Hauses zur Straße von Hormus ist. Trump behauptet nun, dass der Verkehr durch diese wichtige Wasserstraße nach Ende des Konflikts "natürlich" wieder aufgenommen wird.
Die BBC weist auch darauf hin, dass es keine Antwort auf die Frage gibt, ob Trump seine Ankündigungen über einen möglichen Rückzug der USA aus der NATO ernst meint.
Die Schlussfolgerung der Analyse ist, dass trotz der zwanzigminütigen Ansprache an die Nation immer noch unklar ist, wie ein Sieg in diesem Krieg aussehen soll. Angesichts der häufigen Änderungen in Trumps Botschaften warnt die BBC, dass sich die Richtung der Politik jederzeit wieder ändern könnte.
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