
(Patria) - Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó lehnte heute den "enormen Druck" aus Brüssel ab, der Ukraine vorrangig den Zugang zur EU zu gewähren.
Szijjártó besteht darauf, dass die Ukraine nicht vor den Ländern des Westbalkans Mitglied der EU werden kann.
Auf einer Konferenz mit dem Außenminister von Nordmazedonien warnte Szijjártó, dass eine Mitgliedschaft der Ukraine die EU wirtschaftlich und sicherheitspolitisch untergraben könnte.
Er wies die Vorstellung zurück, dass die Ukraine besser auf eine Mitgliedschaft vorbereitet sei als die Länder des Westbalkans, und nannte solche Behauptungen "reinen Unsinn".
No one can seriously claim that Ukraine is more prepared for EU membership than any Western Balkan country. That’s nonsense. Brussels pushing for Ukraine’s accession first is out of the question. I reassured @TimcoMucunski of Hungary’s clear position & support today in Budapest. pic.twitter.com/BOo7fGMaN8
— Péter Szijjártó (@FM_Szijjarto) March 24, 2025
Szijjártó sagte auch, dass Ungarn einer der stärksten Befürworter der EU-Erweiterung auf dem Westbalkan bleibe und stellte fest, dass die Integration der Region die Stabilität, Glaubwürdigkeit und Zukunft der EU stärken würde.
- Die zukünftige Glaubwürdigkeit der EU hängt davon ab, ob wir endlich unser Versprechen der Erweiterung gegenüber unseren engsten Nachbarn einlösen können - sagte Szijjártó und betonte, dass einige Länder des Westbalkans trotz Erfüllung wichtiger Bedingungen seit Jahrzehnten warten.
Sechs Länder des Westbalkans – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien und Kosovo – befinden sich in unterschiedlichen Phasen des Beitrittsprozesses zur Europäischen Union.
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