
(Patria) – Hochrangige US-Handelsbeamte werden diese Woche in der Schweiz Gespräche mit ihren chinesischen Kollegen führen, bestätigte das Weiße Haus.
Es wird das erste persönliche Treffen hochrangiger US-amerikanischer und chinesischer Beamter sein, seit US-Präsident Donald Trump den Handelskrieg zwischen den beiden Ländern verschärft hat, berichtet Euronews.
US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer werden mit einer chinesischen Delegation sprechen, zu der auch der stellvertretende Ministerpräsident Chinas, He Lifeng, gehören wird.
Diese Gespräche finden statt, nachdem Trump am 2. April mit der Ankündigung weitreichender Zölle die Weltwirtschaft erschüttert hatte. China war von diesen Maßnahmen am stärksten betroffen.
Die USA erheben derzeit Zölle in Höhe von 145 Prozent auf chinesische Waren, während die chinesischen Gegenmaßnahmen bei 125 Prozent liegen. Beide Seiten haben jedoch bestimmte Ausnahmen zugelassen, um die Folgen abzumildern.
Trotzdem spüren sowohl die USA als auch China die Auswirkungen – der Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ist deutlich zurückgegangen.
Prognostiker warnen vor der Möglichkeit, dass die USA in eine Rezession geraten könnten, während die chinesische Industrieproduktion im April auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2023 gefallen ist.
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