
(Patria) - Zum dritten Mal seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine wurden russische Diplomaten aus Nordmazedonien ausgewiesen, bestätigte das dortige Außenministerium (MVP).
"Der Botschafter der Russischen Föderation wurde am 12. September ins MVP einbestellt und ihm wurde eine diplomatische Note überreicht, mit der drei Diplomaten der Botschaft der Russischen Föderation in Skopje zu 'Personen non grata' erklärt wurden", heißt es in der Mitteilung des MVP.
Es wird auch hinzugefügt, dass eine solche Entscheidung nach Informationen getroffen wurde, die von zuständigen Behörden über unternommene Aktivitäten erhalten wurden, die im Widerspruch zur Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen stehen, aber es werden keine Details darüber genannt, um welche Art von Aktivitäten es sich handelt.
Für Russland ist die Erklärung von drei ihrer Diplomaten zu unerwünschten Personen ein "unverantwortlicher und feindseliger Akt".
"Die Behörden Nordmazedoniens erklärten am 12. September ohne Angabe von Gründen drei Diplomaten der russischen Botschaft in Skopje zu 'Personen non grata'.
Der unverantwortliche und feindselige Schritt der nordmazedonischen Behörden wird nicht unbeantwortet bleiben", teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf Twitter mit.
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