
(Patria) - Die Vorsitzenden der „Troika“-Parteien sind verpflichtet, der Öffentlichkeit die Aufnahme oder das Stenogram des Treffens in Laktaši vorzulegen, bei dem sie offensichtlich eine Vereinbarung mit Dodik und Čović getroffen haben, die den Interessen des Staates Bosnien und Herzegowina schadet, so die Oppositionspartei SDA.
„Die Existenz einer Vereinbarung in Laktaši bestätigt sich auch durch die beginnende Umsetzung durch die gemeinsame Ablehnung der „Troika“, der SNSD und der HDZ, im Haus der Völker der PSBiH in einem dringenden Verfahren Änderungen des Wahlgesetzes zu unterstützen, die sich auf faire und ehrliche Wahlen beziehen.
Nach heftigen Reaktionen der Öffentlichkeit und Teilen der internationalen Gemeinschaft kommen von der „Troika“ unglaubwürdige Erklärungen, dass nichts vereinbart worden sei, und nachrangige Funktionäre dieser politischen Gruppierung streuen Asche auf ihr Haupt und behaupten, sie hätten gar nicht zu dem Treffen gehen sollen. Die „Troika“ versucht offensichtlich, den angerichteten Schaden durch unglaubwürdige öffentliche Auftritte abzumildern.
Gleichzeitig erpresst Dodik sie öffentlich mit Drohungen, die Aufnahme zu veröffentlichen, und Čović erinnert sie im gleichen Ton daran, dass er sie an die Macht gebracht habe.
Die Öffentlichkeit in Bosnien und Herzegowina hat das Recht zu erfahren, was genau in Laktaši passiert ist und wozu die „Troika“ alles zugestimmt hat. Dies gilt insbesondere für die für den Staat gefährlichen Details der Vereinbarung über das Verfassungsgericht von BiH und die Wahlkommission nach dem Geschmack von Dodik und Čović sowie das Wahlgesetz nach dem Geschmack der HDZ“, heißt es in der Mitteilung der SDA.
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