
(Patria) - Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat erklärt, dass die expansionistische Rhetorik des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump, die sich gegen Grönland, Kanada und Panama richtet, Anlass zur Sorge gibt.
Scholz sagte auf dem Kongress der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in Berlin, dass unsichere Zeiten" in den Beziehungen zu Washington bevorstünden und dass bestimmte Kräfte in Amerika daran arbeiteten, die demokratischen Institutionen im Westen zu zerstören".
Er betonte, dass das Prinzip der Unverletzlichkeit der Grenzen für jedes Land gelte und dass dies die Essenz westlicher Werte sei.
Auf dem SPD-Parteitag am Samstag wurde Scholz offiziell zum Kanzlerkandidaten für die bevorstehenden Parlamentswahlen nominiert und das Wahlprogramm der Partei verabschiedet.
Der Kanzlerkandidat der Christlich Demokratischen Union (CDU), Friedrich Merz, sagte, dass Kritik Trump nicht beunruhigen werde und dass Deutschland sich darauf konzentrieren sollte, seine eigene wirtschaftliche und militärische Stärke wiederzuerlangen.
Laut Umfragen hat der Mitte-Rechts-Block CDU/CSU etwa 31 Prozent der Wählerstimmen, die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) etwa 20 Prozent, die SPD 17 und die Grünen 12 Prozent.
Trumps Verbündeter, der amerikanische Milliardär Elon Musk, unterstützte kürzlich die AfD im Vorfeld der Wahlen in Deutschland, die für den 23. Februar angesetzt sind.
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