FALL „Umschlag“: Angeklagten wurden Verbote auferlegt, Pavić-Pečenković kann nicht mehr Ministerin in der Regierung des Kantons Sarajevo sein

Patria
AutorPatria
11:59
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FALL „Umschlag“: Angeklagten wurden Verbote auferlegt, Pavić-Pečenković kann nicht mehr Ministerin in der Regierung des Kantons Sarajevo sein

(Patria) - Das Amtsgericht Sarajevo hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Sarajevo (KS) den Angeklagten im Fall „Umschlag“ Verbote auferlegt.

Muhamed Ajanović wurde das Amt des Dekans und Professors an der Zahnklinik untersagt, ebenso der Besuch der Zahnklinik, der kantonalen Aufsichtsbehörde für Inspektionen (KUIP) und des Ministeriums für Wissenschaft, Hochschulbildung und Jugend des Kantons Sarajevo. Zudem wurde ihm das Treffen und die Kontaktaufnahme mit Zeugen untersagt.

Dalila Hakalović wurde das Amt der Hauptschulinspektorin bei der KUIP, der Besuch des Inspektionsgebäudes, der Zahnklinik sowie das Treffen und die Kontaktaufnahme mit Zeugen untersagt.

Endi Pavić Pečenković wurde das Amt der Ministerin in der Regierung des Kantons Sarajevo sowie das Verbot der Kontaktaufnahme und des Treffens mit Zeugen untersagt. Pavić-Pečenković ist Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik in der Regierung des Kantons Sarajevo.

Dženita Viteškić wurde das Amt der stellvertretenden Ministerin für Hochschulbildung sowie das Verbot der Kontaktaufnahme und des Treffens mit Zeugen auferlegt.

Den Mitgliedern des Universitätsrats von Sarajevo wurde das Amt im Universitätsrat sowie das Treffen und die Kontaktaufnahme mit Zeugen untersagt.

Gleichzeitig lehnte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Verhängung von Aufenthalts- und Reiseverboten gegen den Angeklagten Muhamed Ajanović sowie auf Einziehung seiner Reisedokumente ab. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Sarajevo wird gegen diesen Teil des Beschlusses Berufung einlegen.

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