
(Patria) - Der neu gewählte iranische Präsident Masoud Pezeshkian wurde gestern im Parlamentsgebäude in Teheran vereidigt.
Pezeshkian legte zunächst vor den Abgeordneten den Amtseid ab und erklärte anschließend in einer Rede, dass er der Präsident aller Iraner sein werde.
Er versprach, sich für die Verbesserung des Lebensstandards der Bürger einzusetzen, und betonte, dass der Iran nach Frieden strebe.
- Die Welt sollte diese Gelegenheit nutzen, um regionale und globale Fragen durch die Zusammenarbeit mit einem mächtigen, würdevollen Iran zu lösen, der nach Frieden sucht.
Die Länder der Region sollten nicht zulassen, dass einige radikale Stimmen fast zwei Milliarden freidenkende Muslime falsch darstellen. Der Islam ist eine Religion des Friedens - betonte er.
Er äußerte den starken Wunsch nach einer Welt, in der das palästinensische Volk, wie er sagte, von Besatzung und Unterdrückung befreit sein werde.
- Ich wünsche mir eine Welt, in der die Träume eines palästinensischen Kindes nicht unter den Trümmern ihrer Häuser begraben sind - fügte Pezeshkian hinzu.
An der Zeremonie in der iranischen Hauptstadt nahmen unter anderem der irakische Ministerpräsident Al-Sudani, sein aserbaidschanischer Amtskollege Ali Asadov, der kurdistanische Präsident Barzani sowie der tadschikische Staatschef Emomali Rahmon teil.
Der Sprecher der jemenitischen Huthi, Mohammad Abdulsalam, sowie einer der Führer der Hamas, Ismail Haniyeh, waren ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend.
Pezeshkian wurde am Sonntag offiziell der neunte Präsident des Iran, nachdem sein vierjähriges Mandat bei einer Zeremonie vom Obersten Führer der Islamischen Republik, Ayatollah Ali Khamenei, bestätigt worden war.
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