
(Patria) - Die OSZE-Mission in Bosnien und Herzegowina hat der Familie und den Freunden von Aldina Jahić, dem Opfer eines tragischen Mordes in Mostar, ihr tiefstes Beileid ausgesprochen.
Die Mission betont, dass dieses Verbrechen schmerzlich verdeutlicht, dass geschlechtsspezifische Gewalt fortbestehen wird, wenn sich Einstellungen und Institutionen nicht ändern.
"Trotz der jüngsten Reformen in der Föderation Bosnien und Herzegowina sind Angriffe auf Frauen und Tötungen von Frauen nach wie vor viel zu verbreitet.
Die Mission ruft die Behörden des Kantons Herzegowina-Neretva auf, alle erforderlichen Verfahren umfassend und rechtzeitig zu untersuchen und durchzuführen.
Darüber hinaus erinnert die Mission die Behörden auf allen Ebenen in Bosnien und Herzegowina an die Notwendigkeit, Präventionsmaßnahmen zu verstärken, indem klarere und konsequentere Vorschriften für den Besitz von Schusswaffen verabschiedet und eine schnelle Beschlagnahmung von Waffen bei Verdacht auf geschlechtsspezifische Gewalt sichergestellt wird.
Die Mission wird sich weiterhin für wirksame, opferorientierte Reaktionen und die volle Rechenschaftspflicht der zuständigen Institutionen bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen einsetzen", heißt es in der Mitteilung der OSZE-Mission in Bosnien und Herzegowina.
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