
(Patria) - Das Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, dass seit Oktober 2023 mindestens 67.139 Palästinenser im israelischen Völkermordkrieg im Gazastreifen getötet wurden.
In der Erklärung des Ministeriums heißt es, dass in den letzten 24 Stunden 65 Leichen in Krankenhäuser gebracht wurden, während 153 Personen verletzt wurden, womit die Zahl der Verletzten bei dem israelischen Angriff auf 169.583 gestiegen ist.
„Viele Opfer sind weiterhin unter den Trümmern und auf den Straßen gefangen, da Rettungskräfte sie nicht erreichen können“, wird hinzugefügt.
Es wird auch berichtet, dass zwei Palästinenser getötet und 30 weitere durch das Feuer der israelischen Armee verletzt wurden, während sie in den letzten 24 Stunden versuchten, humanitäre Hilfe zu erhalten. Damit stieg die Gesamtzahl der bei der Suche nach Hilfe getöteten Palästinenser auf 2.605, und über 19.124 weitere wurden seit dem 27. Mai verletzt.
Das Ministerium teilte mit, dass in den letzten 24 Stunden ein weiterer Palästinenser an Unterernährung und Hunger gestorben sei. Damit erhöht sich die Zahl der hungerbedingten Todesfälle seit Oktober 2023 auf 460 Personen, darunter 154 Kinder.
Seit dem 2. März haben die israelischen Behörden alle Grenzübergänge im Gazastreifen vollständig geschlossen und treiben damit die 2,4 Millionen Einwohner des Gebiets in den Hunger.
Im August erklärte die von der UNO unterstützte Integrierte Klassifikation der Ernährungssicherheit (IPC) eine Hungersnot in Gaza-Stadt und warnte, dass sie sich auf andere Gebiete des Territoriums ausweiten werde.
Seitdem sind 182 Menschen an Hunger gestorben, darunter 39 Kinder, teilte das Ministerium mit.
Die israelische Armee setzte ihre Angriffe auf den Gazastreifen am 18. März fort und hat seitdem 13.549 Menschen getötet und 57.542 weitere verletzt, womit sie das im Januar in Kraft getretene Waffenstillstands- und Geiselaustauschabkommen gebrochen hat.
Im vergangenen November erließ der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und seinen ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza.
Israel sieht sich zudem vor dem Internationalen Gerichtshof einer Völkermordklage ausgesetzt.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten sabotierten Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













