
(Patria) - Die Länder des Schengen-Raums führen ab heute schrittweise ein neues, technologisch fortschrittliches Grenzkontrollsystem ein – das Entry-Exit System (EES).
Das neue System ermöglicht eine schnellere und effizientere Identitätsprüfung an den Grenzen, und der Reiseprozess wird für alle Reisenden, einschließlich der Bürger Bosnien und Herzegowinas, einfacher und sicherer.
Das EES verwendet biometrische Daten – Reisende werden bei der ersten Grenzüberschreitung innerhalb von drei Jahren vier Fingerabdrücke scannen und ihr Gesicht fotografieren lassen.
Bosnien und Herzegowina stellt seit 2009 biometrische Pässe aus, was eine der Bedingungen für die visumfreie Einreise in den Schengen-Raum war.
Die Einführung des Systems wird über sechs Monate erfolgen und Reisenden sowie Behörden die Anpassung an die neuen digitalen Prozesse ermöglichen.
Selbstbedienungssysteme an den Grenzen werden traditionelle Stempel in den Pässen ersetzen, wodurch Staus reduziert und der Grenzschutzdienst entlastet wird, sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren.
Die über das EES gesammelten Daten werden nach hohen EU-Standards geschützt, einschließlich der Allgemeinen Datenschutzverordnung (DSGVO).
Keine der neuen Maßnahmen wird für die Bürger von Bosnien und Herzegowina wieder eine Visumpflicht einführen, und die Einführung des EES zusammen mit dem zukünftigen ETIAS-System trägt zu einer höheren Reisesicherheit im Schengen-Raum bei.
Die Schengen-Länder erwarten, dass das neue System die Reisen für die Bürger von Bosnien und Herzegowina erleichtern und gleichzeitig die Sicherheit an den Grenzen in ganz Europa verbessern wird.
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