
Ein neues Serbisches Repräsentativland entsteht in der Ostukraine, warnt heute die angesehene Financial Times, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria. Im Text von Toni Barber vergleicht diese Zeitung die Ereignisse vom Beginn der Aggression gegen Bosnien und Herzegowina mit den Ereignissen in der Ukraine und behauptet, dass es viele Ähnlichkeiten gibt. Insbesondere im Verhalten Russlands und der Russen mit dem Verhalten Serbiens und der Serben in Bosnien und Herzegowina.
Die Financial Times erinnert daran, dass die serbischen Kriegsführer in Bosnien und Herzegowina, Radovan Karadžić und Ratko Mladić, derzeit in Den Haag sind, wo ihnen der Prozess wegen Kriegsverbrechen gemacht wird, und stellt fest, dass der Anführer der Bewegung für die „Volksrepublik Donezk“ in der Ostukraine von einem ehemaligen Croupier und Mafiosi geführt wird.
Der Autor des Textes vergleicht die Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den Worten von Slobodan Milošević aus den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
- Putin spricht nicht explizit von einem Großrussland, obwohl er vor einigen Tagen angedeutet hat, dass die südöstliche Ukraine Neurussland sei. Wer glaubt, dass der Mini-Staat Donezk keine Spuren in der Geschichte hinterlassen wird, der möge sich die Republika Srpska ansehen. Sie konnte sich in den 90er Jahren nicht Serbien anschließen, hat aber als einer der beiden Teile Bosniens überlebt, so wie ihr Sezessionswunsch überlebt hat – so die Financial Times, berichtet NAP.
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