
(Patria) - Bürger Deutschlands haben im vergangenen Jahr, mehr als 20 Jahre nach der Einführung des Euro am 1.1.2002, rund 53 Millionen D-Mark in Euro umgetauscht.
- Die Menschen bringen am häufigsten 100-DM-Scheine, aber auch Ein-Pfennig-Münzen – sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bundesbank, Burkhart Balz.
Damit wurden im vergangenen Jahr rund fünf Millionen Mark weniger umgetauscht als im Jahr zuvor, berichtet Hina.
Auch 23 Jahre nach der Einführung des Euro als Zahlungsmittel sind in Deutschland noch rund 12 Milliarden Mark, im Gegenwert von rund sechs Milliarden Euro, nicht zurückgegeben worden.
Die Deutsche Bundesbank geht davon aus, dass sich ein großer Teil der D-Mark-Scheine und -Münzen im Ausland befindet, da die Mark in vielen Ländern, insbesondere in Südosteuropa, ein beliebtes Zahlungsmittel war.
Deutschland gehört neben Österreich, Irland, Litauen, Lettland und Estland zu den Ländern, in denen es keine zeitliche Begrenzung für die Rückgabe von Scheinen und Münzen der alten Währung gibt.
D-Mark können persönlich oder per Post in allen 31 Filialen der Deutschen Bundesbank umgetauscht werden.
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