
(Patria) - Griechenland hat zwei Fregatten und F-16-Kampfflugzeuge nach Zypern verlegt, nachdem eine Drohne gemeldet wurde, die zur Evakuierung des internationalen Flughafens von Paphos und zur Schließung des Luftraums führte. Der Vorfall führte nicht zu einem Angriff, zeigte aber, wie sich die Spannungen aus dem Nahen Osten schnell auf den östlichen Mittelmeerraum ausbreiten.
HS Psara – eine Fregatte der Hydra-Klasse, seit 1998 im Dienst. Multifunktional, mit einer Besatzung von 198 Mann, ausgestattet mit dem Centaur-Drohnenabwehrsystem und einem Sikorsky S-70B Seahawk-Hubschrauber.
HS Kimon – eine neue 4.500 Tonnen schwere Fregatte, entworfen von Naval Group, fähig zur Überwasserkriegsführung, Luftverteidigung, U-Boot-Abwehr und zur Entsendung von Spezialkräften. Dies ist die erste operative Mission der Kimon.
F-16 – zwei Kampfflugzeuge zur Verstärkung der Luftverteidigung.
Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias bezeichnete die Situation als ernst und steht in ständigem Kontakt mit dem zypriotischen Verteidigungsminister Vasilis Palmas. Der Chef des Generalstabs der griechischen Nationalverteidigung reist ebenfalls nach Zypern, um sich mit den lokalen Behörden zu koordinieren.
Die Evakuierung des Flughafens und die Warnungen ausländischer Botschaften lösten Besorgnis bei den Einwohnern aus, doch die Behörden betonen, dass die Vorsichtsmaßnahmen darauf abzielen, Zivilisten zu schützen und Panik zu vermeiden, insbesondere nach dem vorherigen Drohnenangriff auf RAF Akrotiri.
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