
(Patria) - Die OSZE-Mission in Bosnien und Herzegowina (Mission) äußert ernsthafte Besorgnis über den jüngsten Anstieg von Gewaltvorfällen, Hassreden und anderen Formen der Intoleranz, an denen Fußballfans und Jugendliche in ganz Bosnien und Herzegowina (BiH) beteiligt sind, darunter in Banja Luka, Doboj, Sarajevo, Stolac, Široki Brijeg, Tuzla und Zvornik. Solche Vorfälle beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl in den betroffenen Gemeinden und darüber hinaus und untergraben Vertrauen, Stabilität und gegenseitigen Respekt.
„Da Sport ein Raum sein sollte, der Menschen verbindet, fordert die Mission die zuständigen Behörden auf, unmissverständlich eine Null-Toleranz-Politik gegenüber solchen Taten zu äußern, einschließlich der Durchführung schneller und gründlicher Ermittlungen, wann immer diese auftreten, um alle relevanten Fakten zu ermitteln und sicherzustellen, dass die Verantwortlichen im Einklang mit dem Gesetz zur Rechenschaft gezogen werden.
Jugend- und Sportorganisationen sollten aktiv und konsequent alle verfügbaren Mechanismen zur Prävention und Bewältigung solchen Verhaltens nutzen, auch bei oder in der Nähe von Sportveranstaltungen. In diesem Zusammenhang appelliert die Mission an die Gemeindeverwaltungen, sicherzustellen, dass ihre finanziellen Mittel nicht an Gruppen gehen, die an diesen Aktivitäten beteiligt sind. Bürger und Gemeindemitglieder können ebenfalls einen erheblichen Einfluss ausüben, indem sie ihrer Verantwortung nachkommen, Gewalt abzulehnen und zu einem sicheren, würdigen und integrativen Umfeld für alle beizutragen“, hieß es in der Erklärung der OSZE-Mission.
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