
(Patria) - Am Rande des NATO-Ministertreffens trafen sich die Minister Kroatiens, Tschechiens, Griechenlands, Italiens, der Slowakei und Sloweniens, um ihr anhaltendes Engagement und ihre Unterstützung für Bosnien und Herzegowina auf dem Weg der europäischen Integration auszudrücken.
„Wir betonen die politische Notwendigkeit, bis Ende dieses Jahres die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Bosnien und Herzegowina sicherzustellen.
Seit Bosnien und Herzegowina den Kandidatenstatus für die EU-Mitgliedschaft erhalten hat, hat es wichtige Schritte und Verpflichtungen zur Erfüllung der Kernprioritäten unternommen.
Im aktuellen geopolitischen Kontext könnte jede Verzögerung der Entscheidung über den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen die Instabilität in der Region weiter verschärfen und zu einem Verlust des positiven Schwungs führen.
Wir sind bereit, Bosnien und Herzegowina unsere ständige politische, technische und finanzielle Unterstützung bei der Durchführung wichtiger Reformen während des Prozesses zu gewährleisten.
Wir betonen nochmals, dass die Erweiterung keine Wahl zwischen Kandidatenländern ist, sondern unser gemeinsames strategisches Interesse, das dem europäischen Kontinent dringend benötigte Stabilität und Sicherheit bringen wird“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
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