
(Patria) - Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz ist der Ansicht, dass die Amerikaner ihre Interessen sehr aggressiv verfolgen und Deutschland daher seine eigenen verfolgen muss.
- Die Jahrzehnte des Pax Americana sind für uns vorbei. Nostalgie hilft nicht, das ist eine Tatsache. Die Amerikaner verfolgen jetzt ihre Interessen sehr aggressiv, und deshalb müssen wir jetzt auch unsere eigenen verfolgen - sagte Merz gestern, wie die Zeitung Bild berichtete.
Seiner Meinung nach werden die Deutschen erst in vielen Jahren die Dimensionen dessen verstehen, was heute in der Welt geschieht.
- Das sind keine Höhen und Tiefen guter Beziehungen, das sind fast tektonische Verschiebungen guter Beziehungen. Die Bundesrepublik Deutschland muss nicht wieder aufgebaut werden, aber sie muss von Grund auf modernisiert und renoviert werden - sagte Merz.
Er wies jedoch darauf hin, dass diese Aufgabe nicht in wenigen Tagen oder Wochen erledigt werden könne, und fügte hinzu, dass alle Deutschen, die etwas Innovatives schaffen, in Zukunft nicht mehr in die USA gehen müssten, sondern sich in ihrer Heimat verwirklichen könnten.
Merz beendete seine Rede mit der Kriegserklärung gegen radikale Elemente sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite und erklärte, dass die Zeiten der Ideologien vorbei seien und Deutschland zeigen müsse, was es leisten könne.
- Menschen meiner Generation haben einen festen Boden unter den Füßen – das Erbe einer offenen, freien Gesellschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, dieses Erbe an die nächste Generation weiterzugeben.
Wir müssen zeigen, dass es sich lohnt, jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr für dieses Land zu kämpfen – schloss Merz.
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