Merz: Es darf kein Diktat des Friedens geben, noch die Ukraine gezwungen werden, die Lage an der Front zu akzeptieren

Patria
AutorPatria
08:35
Podijeli:
Merz: Es darf kein Diktat des Friedens geben, noch die Ukraine gezwungen werden, die Lage an der Front zu akzeptieren

(Patria) - Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat versprochen, dass auch die neue deutsche Regierung die Ukraine weiterhin stark unterstützen werde, und betont, dass Deutschland keinen Krieg wolle.

- Klar ist – wir sind keine Kriegspartei und werden es auch nicht werden. Aber wir sind auch kein desinteressierter Dritter, noch neutrale Vermittler zwischen den Parteien - erklärte Merz in seiner ersten offiziellen Rede im Bundestag.

Es dürfe, fügte er hinzu, keinen Zweifel daran geben, dass Deutschland bedingungslos an der Seite der Ukraine stehe.

- Allen Versuchen Russlands, die europäischen demokratischen Länder zu spalten, werden wir uns mit Entschlossenheit, Einheit und Verteidigungsbereitschaft entgegenstellen - sagt der deutsche Kanzler.

Merz bot Partnern und Freunden eine verlässliche und vorhersehbare Außen- und Sicherheitspolitik an – sie werde einem starken Europa dienen und sich an gemeinsamen Interessen und europäischen Werten orientieren.

- Es ist von größter Bedeutung, dass der politische Westen sich nicht spalten lässt. Deshalb werde ich weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um eine möglichst große Einheit zwischen den europäischen und amerikanischen Partnern zu erreichen - sagte Merz.

In letzter Zeit sei der Eindruck entstanden, dass der amerikanische Präsident Donald Trump dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Kosten der Ukraine und gegen den Willen der Europäer in den Waffenstillstandsverhandlungen Zugeständnisse machen könnte.

Merz betont, dass es kein Diktat des Friedens geben dürfe, noch die Ukraine gezwungen werden dürfe, die Lage an der Front zu akzeptieren.

- Wir hoffen und arbeiten alle hart daran, dass diese klare Haltung nicht nur überall in Europa, sondern auch von unseren amerikanischen Partnern vertreten wird - fügte Merz hinzu.

Gleichzeitig dankte er Trump für die Unterstützung der gemeinsamen Initiative Deutschlands, Frankreichs, Polens und des Vereinigten Königreichs für eine bedingungslose 30-tägige Waffenruhe. Eine solche Waffenruhe könne Raum für Friedensverhandlungen schaffen.

Komentari (0)

Prijavite se za komentiranje

Prijava

Jos nema komentara. Budite prvi!

Minuta

Sve →

Iz drugih kategorija