
(Patria) - Die neue deutsche Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz plant eine deutliche Reduzierung der Zahl von Sonderbeauftragten, Kommissaren und Koordinatoren – und zu den Positionen, die gestrichen werden, gehört auch die für den Westbalkan vorgesehene.
Wie die deutsche Bild schreibt, wird die Regierung auf ihrer ersten Sitzung an diesem Dienstag über die Abschaffung von insgesamt 25 Positionen entscheiden, darunter auch die Funktion des Sonderbeauftragten für den Westbalkan. Diese Position wurde während der vorherigen Regierung von Olaf Scholz von der damaligen Außenministerin Annalena Baerbock eingeführt und von Manuel Sarrazin, einem Mitglied der Grünen, ausgeübt.
Laut dem vorliegenden Beschlussdokument ist der Grund für diese Entscheidung nicht ein nachlassendes Interesse Deutschlands an der Region, sondern die Rationalisierung und Vereinfachung der Regierungsarbeit. Anstelle von Sonderbeauftragten wird die Verantwortung für die Regionalpolitik an die zuständigen Ministerien und deren ernannte Funktionäre zurückgegeben.
Die Entscheidung sieht auch vor, dass neue Beauftragtenfunktionen in Zukunft ausschließlich durch Kabinettsbeschluss oder Organisationserlass des Bundeskanzlers eingerichtet werden können, sofern gesetzlich nichts anderes geregelt ist.
Diese Änderung könnte eine erhebliche symbolische Auswirkung auf die Wahrnehmung der deutschen Außenpolitik in der Region haben, auch wenn das offizielle Berlin versichert, dass es weiterhin eine starke Präsenz und Unterstützung für die Länder des Westbalkans über die offiziellen
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













