
(Patria) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat 37 wegen Extremismus Verurteilte begnadigt, teilte das Büro des belarussischen Staatschefs gestern mit.
Die belarussischen Behörden verwenden den Begriff „Extremist“ am häufigsten für Oppositionsaktivisten.
Wie in der Mitteilung des Büros des belarussischen Präsidenten heißt es, sind unter den begnadigten Gefangenen sechs Frauen und Personen mit gesundheitlichen Problemen.
Die Identität der von Lukaschenko freigelassenen Gefangenen wurde nicht bekannt gegeben.
Nach Angaben der belarussischen Nichtregierungsorganisation Wjasna befinden sich in Belarus mehr als 1.300 politische Gefangene.
Im August begnadigte Lukaschenko 30 Menschen, die wegen ihrer Teilnahme an politischen Protesten in dem Land im Jahr 2020 verurteilt worden waren.
Damals unterdrückte die belarussische Regierung mit Polizeigewalt Massenproteste nach Wahlen, die von der Opposition und dem Westen als manipuliert bezeichnet wurden, berichtet RSE.
„Einige von ihnen sind schwer krank und im Rentenalter. Alle Begnadigten haben ihre Schuld anerkannt und ihre Taten aufrichtig bereut“, teilte das Büro des belarussischen Präsidenten damals mit.
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