
(Patria) - Die lettische Regierung hat gestern mitgeteilt, dass sie das Einreiseverbot für russische Staatsbürger bis März 2025 verlängert hat.
Als Grund nannte sie die Invasion Russlands in die Ukraine, die nach Ansicht lettischer Beamter weiterhin eine Bedrohung für ihre innere Sicherheit darstellt.
In einer Erklärung des Büros von Premierministerin Evika Siliņa heißt es, dass die Einreise russischer Staatsbürger in die EU und nach Lettland als Touristen bis auf Weiteres verboten sein wird.
Einigen Russen wird jedoch die Einreise gestattet, darunter Personen mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung in Lettland oder einem anderen EU-Mitgliedstaat oder Russen, deren Einreise aus humanitären Gründen erfolgt, wie z. B. politische Dissidenten, schreibt AP.
Im September 2022 einigten sich Polen und die anderen baltischen Länder – Estland, Lettland und Litauen – auf eine gemeinsame Beschränkung der Zahl russischer Staatsbürger, die in ihre Länder einreisen, um mutmaßliche Sicherheitsrisiken nach Beginn des Krieges in der Ukraine zu verhindern.
In Lettland, einem Mitglied der EU und der NATO, das an Russland grenzt, lebt eine beträchtliche Anzahl ethnischer Russen, die etwa 25 Prozent der 1,9 Millionen Einwohner des Landes ausmachen. Das baltische Land war früher ein beliebtes Urlaubsziel, und seine Hauptstadt Riga war ein beliebtes Wochenendziel für russische Touristen.
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