
(Patria) - Kuba hat angekündigt, sich der Klage Südafrikas wegen Völkermords gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) anzuschließen.
Gemäß der Konvention zur Verhütung und Bekämpfung des Völkermords wird Kuba sein Recht als Drittstaat nutzen, um seine Auslegung der Konvention darzulegen, die Israel nach Ansicht Kubas in Gaza eklatant verletzt hat.
Kuba betonte, dass Israel, geschützt durch die Mittäterschaft der USA, seine Verpflichtungen als Besatzungsmacht gemäß der Genfer Konvention konsequent ignoriert habe.
Es wurde erklärt, dass Völkermord, Apartheid, Zwangsumsiedlung und Kollektivstrafen in der heutigen Welt keinen Platz hätten und von der internationalen Gemeinschaft nicht toleriert werden dürften.
Mit der jüngsten Entscheidung des IGH wurde Israel angewiesen, seine Operation in Rafah, wo über eine Million Palästinenser Zuflucht vor dem Krieg gesucht hatten, sofort einzustellen.
Bei den Angriffen Israels auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober letzten Jahres wurden mehr als 37.400 Palästinenser getötet und über 85.000 Menschen verletzt.
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