
(Patria) - Kanada und das deutsche staatliche Energieunternehmen SEFE haben gestern bekannt gegeben, dass sie die erste Vereinbarung über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) Kanadas mit einem europäischen Abnehmer erzielt haben, berichtete Reuters.
Die unverbindliche Vereinbarung legt die Absicht der SEFE fest, jährlich eine Million Tonnen Flüssigerdgas (LNG) von der kanadischen Firma Ksi Lisims über eine geplante LNG-Exportanlage an der Pazifikküste von British Columbia zu beziehen.
Das Geschäft hängt von der Fertigstellung eines Kaufvertrags ab.
Die Vereinbarung stellt Kanadas Bemühungen dar, seine Exporte auszuweiten, und Europas Bemühungen, alternative Lieferungen nach dem Verlust von russischem Gas und den erneuten Störungen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran zu sichern.
SEFE hat bereits LNG-Verträge mit dem US-Unternehmen Venture Global, dem argentinischen Unternehmen Southern Energy S.A. und dem türkischen staatlichen Energieunternehmen BOTAS, da es daran arbeitet, die Energieversorgung Deutschlands zu diversifizieren.
Kanada, der fünftgrößte Erdgasproduzent der Welt, versucht, seine Energieexporte zu steigern, um seine Wirtschaft vor der Bedrohung durch die Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump zu schützen.
Premierminister Mark Carney reiste im August 2025 nach Deutschland, um Kanada als zuverlässigen Energielieferanten für Europa zu präsentieren.
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