
(Patria) - Am 5. Dezember ereigneten sich im Kanton Sarajevo zahlreiche Vorfälle, darunter Schießereien, ein Verkehrsunfall mit schweren Folgen und mehrere Festnahmen bei getrennten Polizeieinsätzen, teilte das Innenministerium des Kantons Sarajevo mit.
Der schwerste Vorfall ereignete sich gegen Mittag in der Vrbanjuša-Straße, Gemeinde Stari Grad, wo eine unbekannte Person auf den 42-jährigen A.I. aus Sarajevo schoss. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, und der diensthabende Staatsanwalt stufte den Vorfall als versuchten Mord ein. Die Ermittlungen wurden von Angehörigen des Innenministeriums des Kantons Sarajevo durchgeführt.
In den frühen Morgenstunden von Donnerstag auf Freitag nahmen Angehörige der Polizeidirektion Vogošća den 41-jährigen I.A. wegen des Verdachts des Besitzes und der Ermöglichung des Konsums von Betäubungsmitteln fest. Am selben Tag nahmen Angehörige der Polizeidirektion Centar den 30-jährigen N.H. wegen des Verdachts eines Raubüberfalls fest. Beide Verdächtigen wurden in die Dienststellen zur Ingewahrsamnahme überführt.
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich um 16:25 Uhr an der Kreuzung Paromlinska und Ložionička Straße, als ein Porsche Cayenne, gesteuert von A.N. (40), die 31-jährige Fußgängerin I.G. auf einem markierten Zebrastreifen erfasste. Die Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Universitätsklinikum Sarajevo gebracht. Die Ermittlungen wurden von Polizeibeamten und einem gerichtlich bestellten Sachverständigen durchgeführt.
Am Abend kam es in der Straße Republike Bugarske zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Die Polizei der Dienststelle Dobrinja nahm A.S. (1993), A.S. (1998) und E.S. (1996) fest, die verdächtigt werden, schwere Körperverletzung und Beschädigung fremden Eigentums begangen zu haben.
Am Vortag führten Polizeibeamte des Innenministeriums des Kantons Sarajevo verstärkte Verkehrskontrollen durch, bei denen 65 Anträge auf Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren gestellt, 2038 Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt und 35 Fahrer und Fahrzeuge wegen verschiedener Verstöße, darunter Alkohol, Drogen, technische Mängel und Fahren ohne Fahrerlaubnis, aus dem Verkehr gezogen wurden.
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