
(Patria) - Im Kanton Tuzla wurde im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ein Anstieg der Touristenzahlen um 12,6 Prozent verzeichnet, während die Zahl der Übernachtungen um 17 Prozent stieg. Tourismusfachleute glauben, dass dieses Jahr sogar besser sein wird als das Referenzjahr 2019. Tourismusfachleute warnen, dass mehr für die touristische Infrastruktur und die Verbesserung der Dienstleistungsqualität getan werden muss, wenn man diesem Anstieg der Touristenzahlen angemessen begegnen will, schreibt BHRT.
Der Komplex der Pannonischen Seen in Tuzla ist der Hauptanziehungspunkt für Touristen aus anderen Teilen unseres Landes, der Region, aber auch aus vielen Ländern der Welt. Wie wichtig Panonika für die Entwicklung des Tourismus in dieser Stadt ist, zeigt die Tatsache, dass seit 2003, als der erste See eröffnet wurde, bis heute die Zahl der Beherbergungsbetriebe in Tuzla um das Zehnfache gestiegen ist. Diese Saison wird die Referenz von 2019 in Bezug auf die Touristenzahlen mit Sicherheit übertreffen.
Der Direktor des Tourismusverbandes des Kantons Tuzla, Miralem Mešković, sagt: „Wir haben eine Expansion in diesem Sinne im Stadtgebiet von Tuzla erlebt, es werden immer mehr Beherbergungsbetriebe gebaut, was gute Ergebnisse zeigt, eine hohe Auslastung, eine größere Anzahl von Ankünften, aber in diesen anderen selektiven Tourismusformen, auf die wir uns unter anderem strategisch in unserem Kanton konzentrieren sollten, denke ich, dass wir zurückbleiben.“
Wenn in den kommenden Jahren nicht mehr zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur und zur Steigerung der Qualität der touristischen Dienstleistungen getan wird, warnen Tourismusfachleute, wird es nicht möglich sein, diesem Wachstum der Touristenzahlen angemessen zu begegnen. Die Kantonsregierung hat kürzlich neun Tourismusunternehmen mit 300.000 KM geholfen, ihre Infrastruktur zu verbessern. Für die Erweiterung der Kapazitäten im Hotel „Etna“ in Gračanica stellte die Kantonsregierung 30.000 KM zur Verfügung.
Der Minister für Tourismus, Handel und Verkehr des Kantons Tuzla, Denis Bećirović, betont: „Jedes Jahr verzeichnen wir eine Zunahme der touristischen Aktivität im Kanton Tuzla, und das erwarten wir auch für das nächste Jahr. Das Geld wird also für die touristische Infrastruktur, für den Aufbau touristischer Potenziale im Kanton Tuzla, also für neue Inhalte und die Erweiterung bestehender, ausgegeben.“
Tourismusfachleute betonen, dass der Kanton Tuzla ein großes Potenzial für die touristische Entwicklung hat, insbesondere in den Segmenten ländlicher Tourismus, Bergwandern, Radfahren und Abenteuertourismus. Was neben einer besser entwickelten touristischen Infrastruktur fehlt, ist eine stärkere Investition in Marketing und die Ausbildung von Tourismusfachleuten.
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