
(Patria) - Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben jegliche Beteiligung an der Explosion im Hafen im Süden des Iran bestritten, bei der nach letzten Berichten 516 Personen verletzt wurden.
Diese Information wurde vom Jerusalem Post unter Berufung auf den israelischen Maariv, der sich auf Quellen innerhalb des Militärs beruft, übermittelt.
Diese starke Explosion, gefolgt von einem Brand, ereignete sich heute inmitten der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Wie iranische Medien berichten, ereignete sich die Explosion im Hafen Shahid Rajai in der Stadt Bandar Abbas.
Nach ersten Schätzungen wurden bei der Explosion mindestens 516 Personen verletzt, es gibt jedoch noch keine Angaben zu Todesopfern. Es wird auch angegeben, dass ein Teil des betroffenen Gebiets im Hafen von der Marine der Revolutionsgarde genutzt wird.
In der Zwischenzeit berichteten die Iraner von einem Erdbeben, das auf die Explosion folgte, und das iranische Fernsehen gab bekannt, dass die Explosion durch einen Brand in einem Lagerhaus mit brennbaren Materialien in der Zollzone von Bandar Abbas verursacht wurde.
Reuters schreibt auch, dass vermutet wird, die Explosion sei durch eine chemische Reaktion gefährlicher Materialien verursacht worden, die im Stadthafen gelagert werden.
Die Agentur Tasnim berichtete ebenfalls, dass die Explosion durch die Detonation eines Treibstofftanks im Hafen Rajai verursacht wurde, wobei die Ursache noch unbekannt ist. Die Nationale Iranische Ölgesellschaft gab bekannt, dass die Explosion nicht mit Raffinerien oder Treibstofftanks in Verbindung steht und dass alle Sektoren im Hafen normal funktionieren.
„Chaotische Situation im Hafen von Bandar Abbas, die meisten Einrichtungen im Hafen wurden durch die Explosion beschädigt. Offensichtlich gibt es viele Tote und Verletzte. Sicherheits- und Rettungskräfte versuchen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Aktivitäten im Hafen Rajai sind eingestellt, bis die Sicherheits- und Rettungsdienste die Situation bewältigt haben“, berichtete die Agentur Tasnim.
Im Hafen der Stadt Bandar Abbas fand 2020 ein bekannter Cyberangriff statt (der Israel zugeschrieben wird), der den Betrieb der Kapazitäten in diesem Hafen für mehrere Tage lahmlegte, als Teil eines „Cyber-Schlagabtauschs“ zwischen dem Iran und Israel zu dieser Zeit.
In der Zwischenzeit haben die USA und der Iran heute die dritte Runde der Atomverhandlungen im Oman begonnen und damit eine technisch anspruchsvollere und komplexere Phase der Verhandlungen eingeleitet.
CNN berichtete, dass die Hauptstreitigkeit weiterhin die Frage der Urananreicherung bleibt. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die USA vom Iran verlangen, den für sein ziviles Energieprogramm benötigten Atomtreibstoff zu importieren, anstatt Uran selbst anzureichern, während der Iran darauf besteht, dass sein Recht auf Urananreicherung „nicht verhandelbar“ sei.
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