
(Patria) - Der Rijaset der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina hat zusätzliche 787.000 KM für die Hilfe für das Volk von Gaza bereitgestellt, sodass die Gesamthilfe der Islamischen Gemeinschaft für dieses Gebiet 3.556.000 KM beträgt.
„Mit der Verschlechterung der humanitären Lage in Gaza in den letzten Tagen, insbesondere vor dem Beginn des Monats Ramadan, hat die Islamische Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina ihre Anstrengungen zur Lieferung von Hilfe an das Volk von Gaza intensiviert. Zuvor haben wir mehr als 3,5 Millionen KM Hilfe bereitgestellt, von denen ein Teil geliefert wurde und ein Teil auf dem Weg zur Lieferung ist“, erklärte dazu der Direktor der Direktion für Außenbeziehungen und Diaspora des Rijaset, Muhamed Jusić.
Wir erinnern daran, dass der Rijaset der Islamischen Gemeinschaft in den ersten Tagen aus dem Fonds für humanitäre Krisen dringende Hilfe für das Volk von Gaza bereitgestellt hat und danach auch eine Sammelaktion organisierte, an der sich Mitglieder der Islamischen Gemeinschaft, aber auch einige Gemeinden und Unternehmen beteiligten.
„Die Islamische Gemeinschaft hat seit Beginn der Krise in diesem Teil der Welt eine sehr proaktive Rolle eingenommen. Von Anfang an haben wir darauf bestanden, dass das Problem friedlich gelöst werden muss, wir haben zur Einstellung der Gewalt und zur Deeskalation aufgerufen, was der Rat der Muftis und das Parlament der Islamischen Gemeinschaft mit ihrer Erklärung getan haben“, erinnerte Direktor Jusić.
In Zusammenarbeit mit mehreren lokalen und internationalen Organisationen wurden der notleidenden Bevölkerung Gazas Lebensmittelpakete, Medikamente, Babynahrung, Zelte, Decken und andere notwendige Güter geliefert.
„Mit unseren Gemeindemitgliedern haben wir eine Sammelaktion organisiert und Spenden gesammelt und in Zusammenarbeit mit einer größeren Anzahl in- und ausländischer Organisationen, von den USA über die Republik Türkei bis zu unserem 'Merhamet', kontinuierlich Hilfe geliefert, so wie es die Umstände erlaubten. In einer Zeit, in der nichts nach Gaza gelangen konnte, haben wir dafür gesorgt, dass die Waren an den Grenzen bereitstanden und auf den Einlass warteten.
Heute versuchen wir, so viel dieser Hilfe wie möglich zu liefern, in der Hoffnung, dass sie rechtzeitig ankommt und zumindest ein wenig all das Leid und das, was die Bewohner Gazas durchmachen, lindert“, sagte Direktor Jusić.
Diese Aktivitäten werden auch in der kommenden Zeit fortgesetzt, und es werden intensiv weitere Gespräche mit den internationalen Organisationen geführt, die für die Verteilung der Hilfe im Gazastreifen zuständig sind.
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