
(Patria) - Ein iranischer Kommandant wurde gestern bei einem angeblichen israelischen Luftangriff auf Syrien getötet, berichteten iranische Staatsmedien.
Reza Zarei, ein "Militärberater" in der Marine des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), wurde nach einem Angriff auf die syrische Küstenstadt Baniyas getötet, berichtet die der IRGC nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim.
Wie Radio Slobodna Evropa berichtet, wurde angegeben, dass er Mitglied der Marine der IRGC war.
Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz im Vereinigten Königreich teilte mit, dass der Angriff gestern im Morgengrauen stattgefunden habe und dass die Angreifer eine Villa angegriffen hätten, wobei der iranische Kommandant und zwei weitere Personen, die keine Syrer waren, getötet wurden.
Bei dem Angriff seien nach ihren Angaben auch mehrere Zivilisten verletzt worden.
Die IRGC hat sich zu Berichten über den Tod eines ihrer Kommandeure nicht geäußert. Iran bezeichnet seine Truppen in Syrien als "Militärberater".
Mindestens 11 Angehörige der IRGC, darunter ein afghanischer Kämpfer der Fatemiyun-Brigade, wurden bei israelischen Angriffen in Syrien und im Libanon seit Ausbruch des Krieges im Gazastreifen im Oktober getötet.
Israel startete eine Offensive auf die palästinensische Enklave als Reaktion auf den mehrfachen Angriff der Hamas, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wurde.
Iran unterstützte den Angriff der Hamas, bestritt jedoch, in dessen Planung verwickelt zu sein. US-Geheimdienste deuteten an, dass iranische Führer von dem Angriff überrascht waren.
Irans regionale Verbündete greifen israelische und US-amerikanische Interessen im Nahen Osten nach dem israelischen Angriff auf Gaza an. Die von ihnen unterstützten bewaffneten Gruppen haben jedoch nach einer Reihe von US-Schlägen im letzten Monat ihre Angriffe auf US-Stützpunkte reduziert, schreibt die New York Times.
Iran trat 2013 zur Verteidigung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad ein, als seine Herrschaft während des syrischen Bürgerkriegs in Frage gestellt wurde.
Es wird angenommen, dass Hunderte von Kommandeuren und Offizieren der IRGC in Syrien präsent sind, wo Teheran auch ein großes Netzwerk von Milizen aufgebaut hat, das hauptsächlich aus Afghanen und Pakistanern besteht.
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