
(Patria) - Die iranischen Behörden gaben gestern bekannt, dass sie Sanktionen gegen mehrere amerikanische und britische Einzelpersonen und Einheiten wegen ihrer Unterstützung Israels im Krieg gegen die palästinensische Bewegung Hamas im Gazastreifen verhängen.
Die iranische Diplomatie gab an, dass sich die Sanktionen gegen sieben Amerikaner richten, darunter General Bryan Fenton, Leiter des Special Operations Command, und Vizeadmiral Brad Cooper, ehemaliger Kommandeur der US-Seestreitkräfte im Nahen Osten.
Im Visier der iranischen Sanktionen stehen auch der britische Verteidigungsminister Grant Shapps und die britische Royal Navy im Roten Meer.
Sanktionen wurden auch gegen die US-Unternehmen "Lockheed Martin" und "Chevron" sowie die britischen Unternehmen "Elbit Systems", "Parker Meggitt" und "Rafael UK" angekündigt.
Das iranische Außenministerium fügte hinzu, dass die Sanktionen "die Sperrung von Konten und Transaktionen im iranischen Finanz- und Bankensystem, die Sperrung von Vermögenswerten unter iranischer Gerichtsbarkeit sowie das Verbot der Ausstellung von Visa und der Einreise auf iranisches Territorium" umfassen.
Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Einzelpersonen oder Einheiten sowie auf mögliche Vermögenswerte oder Transaktionen mit dem Iran bleiben jedoch ungewiss.
Der Iran erkennt Israel nicht an und stellt die Unterstützung der palästinensischen Sache seit der Islamischen Revolution von 1979 in den Mittelpunkt seiner Außenpolitik.
Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen, der am 7. Oktober mit dem Angriff der Hamas auf israelisches Territorium begann, sind die Spannungen zwischen Israel einerseits und dem Iran und seinen Verbündeten, insbesondere der libanesischen Hisbollah, andererseits sprunghaft angestiegen.
Die Situation eskalierte am 13. April, als der Iran einen beispiellosen Angriff auf Israel mit 350 Drohnen und Raketen durchführte, von denen die meisten mit Hilfe der USA und anderer Länder abgefangen wurden.
Die iranischen Behörden gaben damals an, dass sie nach einem tödlichen Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus am 1. April, der Israel zugeschrieben wurde, in "Notwehr" gehandelt hätten.
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