Interessen eines dritten Entität als Hindernis für das Denkmal „Ljiljan“ auf der Ivan Sedlo: Zwischen Kämpfern und Geld – die Regierung des Kantons Sarajevo wählte den Profit!

Patria
AutorPatria
13:21
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Interessen eines dritten Entität als Hindernis für das Denkmal „Ljiljan“ auf der Ivan Sedlo: Zwischen Kämpfern und Geld – die Regierung des Kantons Sarajevo wählte den Profit!

Schreibt: Rasim Belko

Die Behörden im Kanton Sarajevo hatten, wie wir bereits schrieben, kein Problem damit, rund 150 Dunum Staatsland für den Bau eines Windparks auf der Ivan Sedlo in eine illegale Konzession zu geben.

Doch dieselben Behörden im Kanton Sarajevo haben ein Problem damit, etwa 200 Quadratmeter Land, das keine Umwidmung erfordert, für den Bau des Denkmals „Ljiljan Bosne i Hercegovine“ zu genehmigen. Dies ist ein Projekt, hinter dem mehr als 30 Veteranenverbände des Verteidigungs-Befreiungskrieges stehen, aber auch Institutionen, die das volksbefreiende und antifaschistische Erbe aus dem Zweiten Weltkrieg bewahren.

Doch wie Esad Muhibić, stellvertretender Vorsitzender des Organisationskomitees für den Bau des Denkmals und Vorsitzender der Versammlung der Patriotischen Liga BiH, gegenüber Patria erzählt, stoßen sie überall, wo sie hingehen, entweder auf verschlossene Türen oder auf verschiedene Formen der Obstruktion.

Den Bau des Denkmals, so Muhibić, hätten die Gemeinden Konjic und Hadžići unterstützt. Aber, fügt er hinzu, wenn der administrative Teil der Arbeit abgeschlossen oder beschleunigt werden müsse, seien Hadžići etwas träge, und besonders schwierig und träge sei die Kommunikation mit den kantonalen Behörden in Sarajevo.

Er betont, dass sie alle zuständigen Adressen für die Erteilung von Zustimmungen und Genehmigungen für dieses Projekt aufgesucht hätten, alle versicherten ihnen, dass sie auf ihrer Seite seien, aber die Probleme wollten sich einfach nicht lösen.

Beim Wirtschaftsminister des Kantons Sarajevo, Zlatko Mijatović, seien sie gewesen und hätten verbale Unterstützung erhalten, erzählt Muhibić, aber leider sei alles dabei geblieben. Denn die Schlüsselinstitutionen im Bereich des Wirtschaftsministeriums behinderten ihre Absichten, den monumentalen Komplex „Ljiljan“ zu errichten.

Muhibić habe Minister Mijatović darauf auch in einem Schreiben hingewiesen, das er ihm zukommen ließ, und um Unterstützung gebeten wegen des ignoranten Verhaltens des Kantonalen Unternehmens „Sarajevo-šume“, das entweder verspreche und dann lüge oder sich weigere, sich mit Vertretern des Organisationskomitees zu treffen.

Ebenso, so behaupten die Patrioten aus der Region Hadžići-Konjic, sei das Problem der fehlende Gehör im Amt für Bau und Planung des Kantons Sarajevo, das ebenfalls die Zusammenarbeit und die Lösung der Problematik verweigere.

Alles laufe, sagt uns Muhibić, auf das „dir fehlt ein Papier“ oder „das ist nicht das richtige Papier, du brauchst ein anderes“ hinaus, aber im Grunde, wie er gegenüber Patria sagt, sei der Grund einfach – es gebe ein höheres Interesse, den Bau dieses Denkmals nicht zu erlauben, weil es offensichtlich sei, dass denen, die ihr Interesse auf die Ivan Sedlo gerichtet haben, die Geschichte um das Denkmal „Ljiljan“ störe.

Die einzige Unterstützung, so behaupten sie vom Organisationskomitee, hätten sie vom Gedenkzentrum des Kantons Sarajevo und dessen Direktor Ahmed Kulanić erhalten, der versprochen habe, sich mit voller Kapazität für die Umsetzung dieses Projekts zu engagieren.

Doch die Vertreter des Organisationskomitees für den Bau des Denkmals „Ljiljan“ auf der Ivan Sedlo vermuten, dass die Obstruktion des Projekts nicht aus Untätigkeit und Unverständnis resultiere, sondern als Folge eines höheren Interesses.

Sie sagen uns, dass ein Hotel auf dem Igman in den letzten Tagen des vergangenen Jahres fast 39.000 Quadratmeter für seine Zwecke zur Nutzung erhalten habe, aber siehe da, 200 Quadratmeter für ein Denkmal seien ein Problem.

Sie fügen hinzu, dass dahinter Interessengruppen, aber auch Strukturen stehen könnten, die mit der Erhaltung des Projekts „Herceg-Bosna“ verbunden seien. Sie hätten, so die Gesprächspartner, Windparks in BiH besucht und nirgendwo sei so gearbeitet worden wie beim Windpark Ivan Sedlo, der mit dem „Rettungsweg der HZHB“ zusammenfalle, und die Zufahrtswege seien wie Fernstraßen gebaut worden und hätten faktisch das Territorium der gedachten dritten Entität verbunden. Sie fragen sich daher, ob die dritte Entität ein Hindernis für das Denkmal Ljiljan auf der Ivan Sedlo sei und wo sich die Regierung des Kantons Sarajevo hier einfüge. Denn die Projekte auf der Ivan Sedlo seien als gedachte Grenze der dritten Entität konzipiert, die von der kroatischen Politik in BiH befürwortet und vorangetrieben werde.

Sie fügen hinzu, dass nach ihren Informationen die gesamte Geschichte um den Windpark Ivan Sedlo auch von der Staatsanwaltschaft der Europäischen Union untersucht werde, da sich in dieser Geschichte angeblich Gelder aus europäischen Fonds mit Geldern zweifelhafter Herkunft vermischt hätten.

Sie betonen, dass sie trotz allem nicht aufgeben werden, aber dass letztlich die Situation geklärt und das Dilemma gelöst werden müsse: Ob der Kanton Sarajevo aus finanziellem Interesse und im Interesse der Anhänger der sogenannten HZHB mehr als 30 Organisationen am Bau des Denkmals „Ljiljan“ auf der Ivan Sedlo hindert.

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