Kroatien weiterhin an der Spitze bei Immobilienpreisen in der EU

Patria
AutorPatria
16:11
Podijeli:
Kroatien weiterhin an der Spitze bei Immobilienpreisen in der EU

(Patria) - Kroatien hat im zweiten Quartal seine Position als EU-Land mit dem stärksten Anstieg der Quadratmeterpreise für Wohnraum behauptet, wie heute Daten des europäischen Statistikamtes zeigten.

In der Eurozone waren Wohnimmobilien im zweiten Quartal 1,7 Prozent günstiger als im gleichen Vorjahreszeitraum und in der EU 1,1 Prozent, rechneten die Statistiker aus.

Die Quadratmeterpreise für Wohnraum sind in beiden Gebieten zum ersten Mal seit Anfang 2014 gefallen, merkt Eurostat an.

Im ersten Quartal waren sie in der Eurozone um 0,4 Prozent und in der EU um 0,8 Prozent gestiegen.

Am stärksten verteuerte sich der Wohnraum im Zeitraum von April bis Juni, laut den verfügbaren Daten von Eurostat, in Kroatien um 13,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum, nach einem Anstieg von 14 Prozent im ersten Quartal.

Es folgen Bulgarien und Litauen mit einem Anstieg der Immobilienpreise im zweiten Quartal um 10,7 bzw. 9,4 Prozent.

Der Wohnraum verbilligte sich in neun Ländern, am stärksten in Deutschland (9,9 Prozent) und Dänemark (7,9 Prozent). Eurostat lagen keine Daten für Griechenland vor.

Im Vergleich zum Vorquartal stagnierten die Preise für Wohnraum in der Eurozone im Zeitraum von April bis Juni fast, und in der EU stiegen sie um 0,3 Prozent. Zu Beginn des Jahres waren sie in der Eurozone um 0,9 Prozent und in der EU um 0,7 Prozent gefallen.

Am stärksten verteuerten sich im Quartalsvergleich Wohnimmobilien in Lettland und Bulgarien, um 5,1 bzw. 4,3 Prozent.

Es folgt Estland mit einer Verteuerung der Quadratmeterpreise für Wohnraum um 3,8 Prozent. In der Gruppe ist auch Kroatien mit einem Preisanstieg für Wohnimmobilien im Zeitraum von April bis Juni um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, als sie sich um 2,0 Prozent verteuerten.

Nahe ist auch Polen mit einer Verteuerung der Quadratmeterpreise für Wohnraum im zweiten Quartal um 3,2 Prozent, berichtet Hina.

Am stärksten fielen hingegen im Vergleich zum Vorquartal die Preise für Wohnimmobilien in der Slowakei (3,9 Prozent). Es folgt Luxemburg, wo sie sich um 2,7 Prozent verbilligten, so die Daten von Eurostat.

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