
(Patria) - Der slowenische Premierminister Robert Golob sagt, dass das Unwetter, das sein Land seit Donnerstag heimgesucht hat, die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Sloweniens ist.
Das Unwetter hat zwei Drittel des Landes erfasst, und der Schaden wird voraussichtlich 500 Millionen Euro übersteigen, berichtet STA.
- Die Bemühungen, das Leben wieder normal zu gestalten, werden groß sein - sagte Golob nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.
Hauptsächlich beschädigt wurden die Straßen- und Energieinfrastruktur sowie Wohngebäude, schreibt die slowenische Agentur.
Črna na Koroškem, eine Stadt im Norden des Landes, ist weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten und ihr geht das Trinkwasser und die Nahrung aus, weshalb lebenswichtige Güter per Luftfracht geschickt werden.
Der slowenische Premierminister betont, dass die Ausrufung des Ausnahmezustands vorerst nicht notwendig sei, da Slowenien seiner Meinung nach eines der besseren Schutzsysteme in Europa habe und auch das Katastrophenschutzsystem funktioniere.
Er fügte hinzu, dass Slowenien auch Hilfe von der internationalen Gemeinschaft angeboten wurde, wofür er dankte.
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