
(Patria) - Die Kamera des verstorbenen Papstes Franziskus wurde am Samstag in Wien nach einem unerwarteten Bietergefecht für 6,5 Millionen Euro versteigert.
Die Leica M-A übertraf den Erwartungswert nach Angaben des Sprechers der 47. Ausgabe der Leitz Photographica Auktion um das Hundertfache.
Im Einklang mit den Wünschen des im April dieses Jahres verstorbenen Oberhaupts der Katholischen Kirche wird das Geld für wohltätige Zwecke gespendet. Das Auktionshaus verzichtete ebenfalls auf seine Provision.
Das Unternehmen Leica Camera AG schenkte Franziskus die Kamera im Jahr 2024 und versah ihn und seine Objektive mit der Seriennummer 5000000.
„Es hat bei Leica schon immer Tradition, solche markanten, runden Seriennummern für besondere Kameras zu reservieren, die oft an bekannte Persönlichkeiten verschenkt werden“, sagte Alexander Sedlak, Geschäftsführer von Leica Camera Classics und der Leitz Photographica Auktion.
Der Name des Käufers blieb unbekannt. Den Angaben zufolge lieferten sich zwei Personen telefonisch ein Wettbieten um die Kamera.
Die etwa zehnminütige Auktion „war sicherlich eines der spannendsten Bietergefechte in der Geschichte dieses Auktionshauses und diesem außergewöhnlichen Objekt absolut würdig“, sagte Sedlak.
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