
(Patria) – Nach wochenlangen Verzögerungen, Meinungsverschiedenheiten und der Annullierung von Ausschreibungen ist die öffentliche Ausschreibung für die Organisation des Silvesterempfangs in Sarajevo endlich abgeschlossen – jedoch mit neuen Kontroversen.
Der Wert des Auftrags beträgt 700.000 KM, und was die Öffentlichkeit noch nicht offiziell erfahren hat, ist, dass der Auftrag an die Firma „Prorent“ aus Laktaš vergeben wurde, und zwar im Verhandlungsverfahren, ohne die übliche Konkurrenz.
Die Ausschreibung wurde zuvor dreimal annulliert – zuerst wegen Nichterfüllung formaler Bedingungen, dann wegen fehlender adäquater Angebote. Erst im vierten Versuch, und das weniger als 20 Tage vor Neujahr, wurde das Verfahren abgeschlossen, und Prorent erschien als einziger Bieter, der zudem auf sein Beschwerderecht verzichtete.
Dadurch wurde der Öffentlichkeit anstelle eines transparenten Prozesses ein „Friss oder Stirb“-Modell angeboten, was die Frage aufwirft, warum das größte städtische Ereignis in letzter Minute stattfindet – und warum der Auftrag erneut an eine Firma aus Laktaš ging.
Der Empfang des neuen Jahres 2026 ist hinter dem Sarajevo City Center geplant, wo die kroatische Sängerin Jelena Rozga das Publikum unterhalten soll.
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