Film 'Victory' von Zulfikar Filandra gewinnt Adriatic Award beim Dorico International Film Fest

Patria
AutorPatria
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Film 'Victory' von Zulfikar Filandra gewinnt Adriatic Award beim Dorico International Film Fest

(Patria) - Beim 22. Dorico International Film Fest in Ancona wurde eine Auswahl von Kurzfilmen gezeigt, die der Kinematografie von Bosnien und Herzegowina gewidmet sind, und der Film "Victory" von Zulfikar Filandra erhielt den Adriatic Award.

Das internationale Wettbewerbsprogramm Adriatic Award wurde in Partnerschaft mit dem Silver Frame Film Festival realisiert. Der Adriatic Award entsteht durch die Zusammenarbeit von Festivals, die sich im Netzwerk der Adriatischen Festivals zusammengeschlossen haben – MoliseCinema, Sulmona International Film Festival, Sudestival und Dorico International Film Festival – mit dem Ziel, den kulturellen Dialog zwischen beiden Adriaküsten zu stärken.

Die Filmauswahl wurde vom Regisseur Ado Hasanović getroffen. Im Wettbewerbsprogramm wurden folgende Filme gezeigt:

"Victory" - Regie: Zulfikar Filandra

"Gaia" - Regie: Nermin Hamzagić und Enis Čišić

"Good Luck, Sara!" - Regie: Isidora Ratković

"This Was a Graffiti" - Regie: Valeriya Boyko

"Zanzibar 4K Colorized" - Regie: Lea Tošić

"Kafana na Balkanu" - Regie: Boris Gavrilović

An der Vorführung nahm die Regisseurin Valeriya Boyko teil, Autorin des Films This Was a Graffiti, die aus der Ukraine stammt und deren Film in Bosnien und Herzegowina gedreht wurde. Der Adriatic Award wurde dem Film "Victory" von Regisseur Zulfikar Filandra verliehen.

Begründung der Jury:

Der Kurzfilm "Victory" verwebt eine soziale Dimension mit metakinematografischer Reflexion durch die Geschichte von Velid, einem jungen Arbeiter, der nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes zum Symbol einer von Enttäuschung geprägten Generation wird. Durch die Begegnung mit zwei Regisseuren hinterfragt der Film die Macht des filmischen Blicks und die Spannung zwischen Gesellschaftskritik und der Ausbeutung von Leid.

Die Regie, die zwischen Realismus und Experiment balanciert, schafft zusammen mit der Kameraarbeit von Amel Đikoli und dem Schnitt von Marija Kovačina eine starke Filmsprache, die die Zerbrechlichkeit, aber auch die Würde der Charaktere hervorhebt. "Victory" verwandelt eine lokale Geschichte in einen universellen Film über die Würde der Arbeit und die Rolle des Kinos als Gedächtnis und kritische Gewissen.

Eine besondere Erwähnung (Special Mention) erhielt der Film Good Luck, Sara! von Regisseurin Isidora Ratković. Die Entscheidung traf die Jury bestehend aus: Carlo Liberatore (Sulmona International Film Festival), Cristian Ferrao (Molise Cinema), Marco Maiorano (Sulmona International Film Festival) und Michele Suma (Sudestival).

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